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22.09.2011 – Schnee im September in Kappadokien

Freitag, 23. September 2011 14:15

tuerkei-anatolien-kappadokien-kultur-traditionen-land-lebenZu den Merkwürdigkeiten in Kappadokien gehört es, dass die Einheimischen zu Unzeiten vom Wintereinbruch reden.

 

Als ich noch nicht so lange in Kappadokien wohnte und eines Morgens im September vor meine Haustür trat, bei schönstem Sonnenschein und etwa +26°C im Schatten, trat meine Nachbarin zu mir und behauptete, ohne dabei eine Miene zu verziehen, dass es in der Nacht geschneit hätte und nun der Winter kommen würde. Dieser ist bekanntlich in Kappadokien und auf dem gesamten anatolischen Hochplateau ausgesprochen kalt mit Schnee, eisigen Winden und Minustemperaturen von bis zu -20°C.  Doch meine Nachbarin sah nicht so aus, als wollte sie eine unwissende Ausländerin verulken, machte eine Kopfbewegung Richtung Osten und betrat mit ehrlichem Seufzer wieder ihr Haus. „Wahrscheinlich, um den Ofen anzumachen!“, dachte ich verwirrt, während ich mich aus der viel zu heißen Sonne wieder in meinen schattigen und kühlen Innenhof begab:„Was für eine verrückte Welt. Spinnen die denn, die Kappadokier?!?“ Auf welches Abenteuer hatte ich mich eingelassen, hier sesshaft zu werden?

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Wasser, Luft, Erde

Donnerstag, 22. September 2011 9:45

SU, HAVA, YER

 

Wenn Türken sich auf der Straße treffen, dann tauschen sie zunächst die obligatorische Grußformel aus:

„Wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-gut!-Und-wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-auch-gut!“ Unterbrochen von Füllwörtern wie „“ach“, „naja“, „eigentlich“ etc., und natürlich versehen mit den entsprechenden höflichen Anredetiteln wie  „Bruder“, “Schwester“, “Tante“, “Onkel“ etc.

 

Das dauert immer eine ganze Weile, das geht nicht im Vorübergehen, dazu muss man stehen bleiben, manchmal hält man sich während dieser Prozedur an den Händen, sollte man sich lange nicht gesehen haben, dann wird natürlich auch der doppelte Wangenkuss vorausgeschickt.

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Gewitter und Eisregen in Kappadokien im Juni

Sonntag, 26. Juni 2011 11:35

In Kappadokien ist die Klimaerwärmung angekommen

 

 

Das kontinentale Klima in Kappadokien zeichnete sich bislang durch harte, kalte Winter und heiße, trockene Sommer aus.

 

Noch 1950 erzählten Reiseberichte aus Kappadokien vom „Ewigen Eis“ des fast 4000er Vulkans Erciyes Dağı.  Und 1969 sollen die Temperaturen im Sommer +38°C nicht überschritten und im Winter bis zu -25°C geherrscht haben mit hoch Schnee.

 

Dieses scheint nun einer anderen Klimaperiode anzugehören.

 

Das „ewige“ Eis vom Erciyes ist seit einigen Jahren jeden August verschwunden und letzten Sommer hatte Kappadokien Hitzerekorde von + 45°C zu melden.

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Eine kulinarische Sensation in Kappadokien

Sonntag, 6. Februar 2011 21:32

Das Frühjahr 2009 in Kappadokien war feuchter denn je zuvor, wie viele Einheimische meinten. Kappadokien, für Sonne satt und wenig Regen bekannt, versank quasi im Tuff-Schlamm.

Und dennoch sah man immer wieder einsame Männer in nassen Windjacken und einfachen Stöckern in den Händen  über die von Feuchtigkeit dünstenden Hügel ziehen. Dabei leicht gebückt als wollten sie sich vor dem Nieselregen ducken. Aber sie duckten sich nicht, sie hielten Ausschau! Sie waren unterwegs in einer ungewöhnlichen Mission: Trüffel! 

 

Regen bringt sattes Grün, leuchtende Tuffsteinfarben und manchmal Trüffel nach Kappadokien

Regen bringt sattes Grün, leuchtende Tuffsteinfarben und manchmal Trüffel nach Kappadokien

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Die richtige Reisekleidung für Kappadokien

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:37

Für Kappadokien empfiehlt sich das “Zwiebelschalensystem“!

Sollten Sie Kappadokien im Winter besuchen wollen, dann packen Sie Ihre Winterausrüstung ein. Klirrende Kälte mit bis zu minus -20°C ist keine Seltenheit. Dafür ist der Hochsommer wieder richtig heiß und hat in der Regel weit über 30°C im Schatten. Kappadokien liegt über 1000 m hoch und gehört zu der sonnenreichsten Region der Türkei.

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Klima und Reisezeit in Kappadokien

Sonntag, 15. Februar 2009 12:56

Die Temperaturen in Kappadokien

Die Temperaturen in Kappadokien

Das Klima kann schon wüstenähnlich genannt werden. Brüllend heiße Sommer wechseln sich ab mit klirrend kalten Wintern. Grund dafür ist die Höhenlage Kappadokiens von ca. 1000 m ü.N., aber auch das an sich sehr trockene Kontinental-Klima Zentralanatoliens. Kappadokien gehört zu den trockensten Regionen der Türkei. Niederschläge gibt es meist nur im Winter und im Frühjahr, und auch dann nur spärlich. Anschließend folgen oft viele Monate der Trockenheit, die sich bis in den November ziehen kann.

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Erholung für Asthmatiker und Allergiker

Donnerstag, 5. Februar 2009 14:20

 

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

www.kappadokya-travel.com

Die trockene Luft Kappadokiens garantiert Leuten mit asthmatischen Beschwerden einen erholsamen Urlaub. Die große Höhe der anatolischen Hochebene und ihr trocken kontinentales Klima erlauben ein Durchatmen. Die Luftfeuchtigkeit klettert nur sehr selten über die 30% Marke, so dass Schimmelpilzbildung und Hausmilben keine Chancen haben. Auch Menschen mit Neurodermitis können sich von ihrer Krankheit erholen. Der Rückgang des Ausschlages und des Juckreizes ist schon nach wenigen Tagen festzustellen. Auch dies liegt an der geringen Luftfeuchtigkeit in Kappadokien. Diese einzigartige Region der Türkei lässt aufatmen.

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