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Terror, Krieg und Politik

Dienstag, 29. März 2016 7:46

Tourismus in der Türkei

Durch Terror, Krieg und Politik ist der Tourismus in der Türkei fast vollständig zusammengebrochen – Eine Katastrophe für viele Menschen in der Türkei mit zurzeit unabsehbaren Folgen für alle.

Wenn auch Kappadokien als Region bisher davon nicht berührt war, so bietet sich dem unerschrockenen Gast doch ein völlig neues Bild dieser Region:

Museen und Kirchen können wieder in Ruhe und oft genug allein besucht werden.

In den wunderschönen Täler ist es plötzlich wieder still wie zu Zeiten als die Kappadokier noch allein hier in Zusammenklang mit der Natur lebten und keine Gruppen von Touristen durch die Gärten zogen.

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Anatolien hat einen schlechten Ruf

Sonntag, 24. November 2013 13:02

Auszug aus dem Vortrag von Susanne Oberheu an der Universität Ulm im November 2013

 

Opferfest in der Türkei

 

 

 

 

 

 

 

Anatolien hat im Westen einen schlechten Ruf!

Was haben wir für Bilder im Kopf, wenn jemand von Anatolien redet?

- Ein unterentwickeltes Land, gebückte Menschen auf den Feldern, Männer auf Eseln, Frauen mit verhüllten Gesichtern und Kopftücher, ungebildet, arm und unterdrückt und einer archaischen Religion anhängend, dem Islam….

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Anatolien – Das Herz der Welt – Ein Vortrag von Susanne Oberheu an der Universität Ulm

Mittwoch, 26. Juni 2013 11:27

 

Susanne Oberheu in einer Seldschukkischen Karawansarei in Kappadokien in ZentralanatolienAnatolien – Ein Ausflug in die Vergangenheit

Anatolien lag in der Antike fast immer auf dem Weg:  Eroberer, Flüchtlinge und Suchende fanden hier ein neues Zuhause. Neue Ideen, neue Religionen, neue Sitten  - der Weg führte stets durch Anatolien.  Anatolien schien für viele tausend Jahre das Herz der Welt gewesen zu sein.

Anatolien, von den Römern das kleine Asien genannt, 1300 km lang und 650 km breit mit einer Küste von sagenhaften 7200 km ist wohl die Region der Erde mit den meisten antiken Kulturdenkmälern und den ältesten Beweisen einer menschlichen Präsenz auf der Erde und einer sich herausbildenden Zivilisation. Sie kamen von Westen, Osten, Süden und Norden. Fast hat man den Eindruck, jeder wollte einmal nach Anatolien und die meisten blieben.

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Ramadan heißt auf Türkisch Ramasan

Mittwoch, 21. September 2011 11:20

Moschee von Avanos in Kappadokien - Foto Christian Gansgerg 2012

Mit Unverständnis beobachtet das christliche Abendland die seltsame Sitte der Muslime, einmal im Jahr eine einmonatige Fastenzeit einzulegen, die aber durch Fressorgien in der Nacht aus Sicht der Europäer ad absurdum geführt wird.

 

Tatsächlich steigt der Umsatz der Lebensmittelsindustrie in der Türkei um satte 30% während des „Fastenmonats“ Ramasan. In dieser Zeit wird tagsüber gedarbt und nach Sonnenuntergang verwöhnen sich die Muslime mit den teuersten und köstlichsten Mahlzeiten und ähnlich wie bei uns zu Weihnachten werden während der Nachtstunden Unmengen von Süßigkeiten gegessen.

 

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Tourismus in Kappadokien vor 25 Jahren

Mittwoch, 9. März 2011 15:13

Susanne Oberheu 1994 allein unterwegs in der Türkei.

Susanne Oberheu allein unterwegs in der Türkei.

Wie die kappadokischen Männer den “jungen” Tourismus kennenlernten:

Westliche Touristinnen wagen sich nur selten allein, wenn überhaupt, in ein islamisches Land. Sie befürchten zu große Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit und auch unangenehme Begegnungen mit muslimischen Männern, da der Islam dem Mann gegenüber Frauen ein Verhalten erlaubt, das in der westlichen Welt undenkbar wäre. Frau weiß, der islamische Mann hat keinen Respekt vor Frauen.  

So das traditionelle Vorurteil!

 

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Rumi und die Liebe

Dienstag, 22. Februar 2011 12:34

Dschalal ad-Din Rumi, 1207 in Balch in Afghanistan geboren, flüchtete als Kind vor den Mongolen, bis er nach Konya in Anatolien kam (240 km von Kappadokien entfernt). Konya war damals Hauptstadt der weltoffenen Seldschuken und Anziehungspunkt für viele Gelehrte, Künstler und Denker, die der Mongolensturm vor sich hertrieb. Mevlana Rumi genoss die offene und tolerante Atmosphäre der Stadt und verbrachte schließlich sein ganzes Leben in Konya. Sein weltberühmtes Mausoleum erinnert heute an ihn. 

 

Rumi zählt zu den größten islamischen Mystikern und die in seiner Muttersprache verfassten persischen Gedichte zu den bedeutensten Werken der persischen Literatur. 

 

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Die ersten Humanisten waren Derwische aus Kappadokien

Samstag, 5. Februar 2011 15:45

 

Haci Bektas. Sein Orden und Kloster in Kappadokien ist heute alivetisches Heiligtum. Jährlich im August findet hier das weltweit größte Fest der Aleviten statt.

Der Wanderderwisch Haci Bektas liebte die Menschen und die Tiere. Sein Kloster in Kappadokien ist heute alevetisches Heiligtum. Jährlich im August findet hier das weltweit größte Fest der Aleviten statt.

“Was du nicht willst, was man dir tu………”

 

 

 

 

Derwische sind islamische Mönche, auch Sufis genannt. Sie leben wie die christlichen Mönche meist zurückgezogen und in Armut.  Armut und Liebe sind die Grundpfeiler der meisten islamischen Mönche. Ihre Mystik ist mit der des Juden- und Christentums vergleichbar. Ihr Menschenbild entspricht schon früh unserem modernen Humanismus.

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Mystisches Denken in Kappadokien

Sonntag, 30. Januar 2011 12:10

 

Wie in Sahne versinkt man in dieser Landschaft und der weiche Tuff macht es möglich, dass man nicht an der Oberfläche bleibt

Wie in Sahne versinkt man in dieser Landschaft und der weiche Tuff macht es möglich, dass man nicht an der Oberfläche bleibt

 

Das Gleichnis vom Elefanten – eine wahre Geschichte! 

 

“Einst hatte ein König den Auftrag gegeben, alle von Geburt an Blinden der Hauptstadt an einem Ort zusammenzubringen. Anschließend befahl er ihnen, einen Elefanten zu betasten und danach das Aussehen und die Beschaffenheit des Tieres zu beschreiben. Die Antworten fielen entsprechend unterschiedlich aus, je nachdem, welches Körperteil der Blinde zu fassen bekam: wie eine Säule sei der Elefant… wie ein Sessel… wie ein Fächer…  Jeder der Blinden konnte aber hören, was sein Nachbar sagte und war entsetzt über die falsche Meinung des anderen. So entstand unter den Blinden ein heftiger Streit, wobei ein jeder den anderen zu überschreien versuchte, wie denn ein Elefant tatsächlich beschaffen sei.”

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