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Back to the roots – Einsam in Kappadokien

Samstag, 30. April 2016 6:57

Eisam in KappadokienKappadokien gehört wieder den Einheimischen – vielleicht eine längst fällige Atempause und vielleicht eine Chance in der Krise!

Die verwinkelten Täler und Schluchten, die versteckten Höhlendörfer und die Landschaft entsprechen so ganz und gar der Lebensart der Kappadokier, so dass diese wie selbstverständlich seit Urzeiten mit dem großen geschichtlichen Erbe und der atemberaubenden Natur in Symbiose leben, einfach, bodenständig und mit Substanz – eben authentisch.

Diese Lebensart drohte in den letzten Jahren zur Disney-Welt zu verkommen, zweidimensional für das Foto der vorbei hetzenden Touristen…..aber das hat sich nun geändert:

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Terror, Krieg und Politik

Dienstag, 29. März 2016 7:46

Tourismus in der Türkei

Durch Terror, Krieg und Politik ist der Tourismus in der Türkei fast vollständig zusammengebrochen – Eine Katastrophe für viele Menschen in der Türkei mit zurzeit unabsehbaren Folgen für alle.

Wenn auch Kappadokien als Region bisher davon nicht berührt war, so bietet sich dem unerschrockenen Gast doch ein völlig neues Bild dieser Region:

Museen und Kirchen können wieder in Ruhe und oft genug allein besucht werden.

In den wunderschönen Täler ist es plötzlich wieder still wie zu Zeiten als die Kappadokier noch allein hier in Zusammenklang mit der Natur lebten und keine Gruppen von Touristen durch die Gärten zogen.

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Das Göreme-Open-Air-Museum

Montag, 5. Mai 2014 7:38

Susanne Oberheu Reiseleiterin und Buchautorin Kappadokien

... als Reiseleiter im Göreme Open Air Museum noch die Kirchen erklären durften....

Eine Farce und trotzdem ein Muss

Tausende von Besucher kommen in der Hochsaison, besonders im Mai täglich in das Göreme-Open-Air-Museum. Der 3-Tage-Massentourismus hat dieses Museum als Höhepunkt der Kappadokien-Rundreise fest im Programm.

6 kleine mit kostbaren Fresken ausgestattete Kapellen, nicht größer als 20 m², an geringe Luftfeuchtigkeit gewöhnt, müssen nun den feuchten Atem unzähliger Gruppen jeden Tag ertragen.

Die Museumsleitung, seit 2013 privatisiert, hat gehandelt:

Touristen dürfen bei Andrang nicht länger als 3 Minuten in der Kapelle verweilen und grundsätzlich darf innerhalb der Kapelle nicht gesprochen werden, zwischenzeitlich durften die Reiseleiter selbst die Kirchen überhaupt nicht betreten!

Thema: Archäologie, Christentum, Kirchengeschichte, Tourismus | Kommentare (0) | Autor: