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Das berühmte Freilichtmuseum von Göreme

Sonntag, 5. Juni 2011 10:09

Großer Andrang am „Göreme Open Air Museum“

 

Von Touristenzentrum Göreme zufuß kommend weist ein Schild daraufhin, dass es zum Göreme Open-Air-Museum hier entlang ginge. Statt geradeaus dem Bürgersteig Richtung Eingang folgend, solle man nun hier abbiegen. Der Grund wird schnell deutlich: der Weg führt eng durch eine Gasse mit Souvenirläden auf beiden Seiten und endet vor 2 Kamelen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir uns bei einem der größten touristischen Attraktionen der Region befinden. Hinter den mit Tüchern und Figuren für die heimische Vitrine vollgepackten Baracken stehen dann auch die Reisebusse in Reih und Glied; bis zu 20 Stück können es zu Stoßzeiten schon mal werden.  Jeder der Kappadokien auch nur für einen Tag besucht, geht in das berühmte Göreme-Open-Air-Museum. Der Eintrittspreis ist dann auch für Kappadokien verhältnismäßig hoch mit ca. 7,-€.

Thema: Christentum, Freizeit, Kunst, Tourismus | Kommentare (0) | Autor:

Katharina, Margareta, Barbara und Dorothea

Sonntag, 17. April 2011 11:18

Wer kennt sie nicht, die vier Heiligen Frauen?!

 

Noch heute werden gern Mädchen nach ihnen benannt.

So manche glücklichen Eltern meinen, ihren Töchtern schöne deutsche Namen gegeben zu haben.

 

Ein deutscher Merkspruch lautet:

 

Margareta mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die drei heiligen Madl.

 

Aber die „Madl“ sind nicht deutscher Herkunft!

 

Drei der Heiligen Frauen aus dem 3.Jahrhundert waren anatolische Damen aus der heutigen Türkei und eine kam sogar aus Afrika, aus Ägypten.

 

Thema: Christentum, Kirchengeschichte | Kommentare (0) | Autor:

Von Kappadokien brach ein Held auf, um das Böse in der Welt zu bekämpfen

Montag, 11. April 2011 13:05

Der berühmteste Heilige der Christenheit war Kappadokiertuerkei-kleinasien-kappadokien-kultur-reise-hoehlen-kirchen-georg-der-drachentoter1

 

Der Heilige Georg lebte zurzeit der Christenverfolgungen Ende des 3.Jahrhunderts in Kappadokien. In dieser Zeit erlitten die jungen Christen unter dem römischen Kaiser Diokletian besonders grausame Hinrichtungen und Folterungen. Auch der Heilige Georg musste viele furchtbare Martern überstehen, bis er schließlich daran starb.

 

Berühmt jedoch wurde er nicht als Märtyrer, sondern als Drachentöter!

Der Legende nach soll er eine Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet haben.

Schon vor dem Martyrium des Heiligen Georg war die Drachenlegende fester Bestandteil der Christenerzählungen gewesen wie u.a. im Johannes-Evangelium in der Offenbarung beschrieben:

Thema: Christentum, Geschichte, Kirchengeschichte | Kommentare (0) | Autor:

Die prächtigsten Höhlenkirchen von Göreme

Dienstag, 5. April 2011 10:36

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Die „Dunkle-“ und die „Schnallen“-Kirche:

 

Zu den schönsten Kirchen Kappadokiens, die bisher gefunden wurden, gehören die Dunkle- und die Schnallen-Kirche im Freilicht-Museum von Göreme. Ihre Farbenpracht und ihren guten Zustand verdanken sie tatsächlich der Dunkelheit. Von Menschen unentdeckt hatten diese Kirchen in der unterirdischen Felsenlandschaft von Kappadokien einen 1000-jährigen Schlaf geschlummert, bis kappadokische Schäfer einen kleinen Zugang im Berg fanden und ihn frei räumten. Durch das fehlende Tageslicht haben die wertvollen Fresken dieser Kirche die lange Zeit gut überstanden.  

Thema: Archäologie, Architektur, Christentum, Kirchengeschichte, Kunst, Tourismus, Vulkanismus | Kommentare (0) | Autor:

Die drei kappadokischen Kirchenväter

Montag, 21. Februar 2011 19:21

Was  ist der christliche Glaube?
Hier wurde dem Glauben ein Rahmen gegeben.

Kappadokien und das Glaubensbekenntnis

 

Unwirklich liegen die Reste vulkanischer Aktivitäten in der Landschaft verstreut: Zipfelmützen, Kegel mit wackligen Deckeln darauf, vergossenes Sahne-Eis, rosa, grün oder gelb. Schon meint man Zwerge dazwischen laufen zu sehen. Eine verwunschene Welt, geschaffen aus vulkanischem Tuffstein in Jahrtausenden geformt von Wind und Wasser.

Tuff ist sehr weiches Gestein und man geht davon aus, dass bereits in der frühen Bronzezeit Menschen Höhlen in diese surreale Felsenlandschaft kratzten. Kappadokien liegt im Herzen der Türkei inmitten der kargen Hochebene Anatoliens, des antiken Kleinasiens.

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Mystisches Denken in Kappadokien

Sonntag, 30. Januar 2011 12:10

 

Wie in Sahne versinkt man in dieser Landschaft und der weiche Tuff macht es möglich, dass man nicht an der Oberfläche bleibt

Wie in Sahne versinkt man in dieser Landschaft und der weiche Tuff macht es möglich, dass man nicht an der Oberfläche bleibt

 

Das Gleichnis vom Elefanten – eine wahre Geschichte! 

 

“Einst hatte ein König den Auftrag gegeben, alle von Geburt an Blinden der Hauptstadt an einem Ort zusammenzubringen. Anschließend befahl er ihnen, einen Elefanten zu betasten und danach das Aussehen und die Beschaffenheit des Tieres zu beschreiben. Die Antworten fielen entsprechend unterschiedlich aus, je nachdem, welches Körperteil der Blinde zu fassen bekam: wie eine Säule sei der Elefant… wie ein Sessel… wie ein Fächer…  Jeder der Blinden konnte aber hören, was sein Nachbar sagte und war entsetzt über die falsche Meinung des anderen. So entstand unter den Blinden ein heftiger Streit, wobei ein jeder den anderen zu überschreien versuchte, wie denn ein Elefant tatsächlich beschaffen sei.”

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