Reiseführer für Kappadokien

Samstag, 18. April 2009 17:11

tietel12. Auflage des erstmals 2007 erschienenen Reiseführers über Kappadokien, erweitert um einige Themen und mit den aktuellen Informationen aus dem Sommer 2008.

Wie schon im ersten Buch legen die Autoren auch jetzt wieder sehr viel Wert auf detaillierte Informationen über Land und Leute und berichten über alles Wichtige zu Reisen nach und in Kappadokien.

Seit 1986 bereisen die Autoren Kappadokien und haben inzwischen im Töpferort Avanos ein zweites Zuhause gefunden. Die archaische Landschaft hat es ihnen angetan: halb Wüste, halb Oase, fast paradiesisch anmutende grüne Schluchten, umgeben von märchenhaften Felsformationen. Seit Jahrtausenden leben die Menschen hier in komfortablen Höhlenwohnungen. Die ersten Christen zogen sich in die abgeschiedene Schönheit Kappadokiens zurück, schmückten ihre Höhlen-Kirchen mit wertvollen Fresken und schrieben Kirchengeschichte. Christen und Muslime lebten Jahrhunderte lang Seite an Seite am Fuße des fast 4000 m hohen Vulkans Erciyes in einer der fantastischsten Erosionslandschaften der Erde. Kappadokien, eine Region, in der man sich noch wie ein Entdecker fühlen kann, Neugierde vorausgesetzt. Hier spürt man Geschichte auf Schritt und Tritt.

Auch die 2.Auflage von 2009 bietet  wieder eine Fülle an Informationen und so manche kleine Erzählung stimmt ein auf eine grandiose Kulturlandschaft: Kappadokien ist UNESCO Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit.

356 Seiten, ca.100 Fotos und 30 Orts- Umgebungs- und Wanderkarten

Kultur-, Wander- und Sprachführer mit Angaben zu Unterkünften und Preisen.

 

Weitere Informationen und Bestellung:

www.kappadokien-reisefuehrer.com

Kappadokien - Ein Reiseführer durch das Land der Feenkamine und Felsenburgen

Verlag: Shaker Media

ISBN: 978-3-86858-250-5

Preis 24.95 €

Herzlich willkommen in Kappadokien

Willkommen in Kappadokien

Reisen Sie mit den Autoren:

www.kappadokya-travel.com

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Unterirdische Städte

Mittwoch, 8. April 2009 14:00

 

Nichts für Besucher mit Platzangst. die meisten unterirdischen Städte sollte man auf keinen Fall ohne ortskundigen Führer betreten!

Nichts für Besucher mit Platzangst! Die meisten unterirdischen Städte sollte man auf keinen Fall ohne ortskundigen Führer betreten!

Geheimnisvoll und bisher kaum erforscht: Viele von den unterirdischen Stätten sollen Jahrtausende alt sein und die meisten wurden noch gar nicht entdeckt, so vermuten Experten.

Uterirdische Städte sind vollkommen autarke Lebensräume mit Viehställen, Lager- und Wohnräumen, Küchen, Kirchen und Kapellen und sogar Keltereien wie auf diesem Foto.

Unterirdische Städte sind vollkommen autarke Lebensräume mit Viehställen, Lager- und Wohnräumen, Küchen, Kirchen und Kapellen und sogar Keltereien wie auf diesem Foto.

  Sie sind eine der Hauptattraktionen in Kappadokien. Allerdings sollte man lieber von Stätten sprechen, denn in historischen Zeiten besaßen die Ortschaften selten mehr als ein paar hundert Einwohner. Die Erzählungen, dass über 10.000 Menschen über Monate hinweg in diesen Anlagen leben mussten, ist eher unwahrscheinlich. Gern wird das ausgeklügelte System der Belüftung dem Besucher vorgeführt. Wer jedoch einmal zwischen zwei Busladungen voller Touristen dort unten gerät, wird sehr schnell merken, dass auch dieses System seine Grenzen hat. Addiert man noch die Gerüche des menschlichen Bedürfnisses und die Ausdünstung der Tiere dazu, dann ist es ganz aus mit der frischen Luft.

Über die Geschichte dieser unterirdischen Anlagen, hier in Kappadokien, ist nur sehr wenig bekannt. Gründeten die verschiedenen Kulturen anderer Ausgrabungsstätten ihre Orte auf den Trümmern ihrer Vorgänger und hinterließen so Schicht für Schicht ihr Zeugnisse für die Archäologie, so passierte dies hier in Kappadokien nicht. Wer hier diese Anlagen erneut nutzen wollte, der musste die Reste der vorherigen Bewohner entfernen, bzw. erst einmal richtig aufräumen.

Sicherlich waren die unterirdischen Städte Zufluchtskeller vor Überfällen, die in Kappadokien zu mancher Zeit zur Tagesordnung gehörten. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Logisch erscheint es auch, dass sie als Arbeits- und Lagerstätten, oder als Ställe auch zu Friedenszeiten genutzt wurden. Einen besseren Schutz vor den brütend heißen Sommertemperaturen und dem klirrend kalten anatolischen Winter kann es nicht geben. Auch war es wesentlich leichter eine Höhle in den weichen Fels zu schlagen, als aufwendig ein Haus zu errichten.

 

Senkrechte geheime Gänge tief unter der Erde sollten es Eindringlingen schwer machen

Senkrechte geheime Gänge führen immer tiefer in die Erde. Eindringlinge konnten sie bewaffnet kaum erklimmen!

                                                                                                                                                                                                                                                        

 

Für Touristen ist die Besichtigung der unterirdischen Städte ein richtiges Abenteuer. Auch wenn die Anlagen heute eine Ausschilderung besitzen und elektrisch beleuchtet sind, so läuft trotzdem so manchem Besucher ein kalter Schauer über den Rücken wenn er die engen Gänge durchwandert. Für Menschen mit Platzangst ist eine solche Begehung jedoch nicht ratsam. So mancher Tunnel ist nur im Entengang zu bewältigen.

Michael Wadenpohl

 

Kriechgänge als Fluchtwege oder wurden hier nur die Schafe durchgetrieben?

Kriechgänge als Fluchtwege oder wurden hier nur die Schafe durchgetrieben?

 

Wer sich eine solche Anlage einmal in aller Ruhe anschauen möchte, sollte nicht gerade die großen Städte in Derinkuyu oder Kaymakli aufsuchen, sondern zu den kleineren und unbekannteren fahren.

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www.kappadokya-travel.com

 

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Camping in Kappadokien

Montag, 30. März 2009 9:43

Campingplätze in Kappadokien

Campingplätze in Kappadokien

Die Türken sind weit davon entfernt, diesen Begriff mit einer Lebensphilosophie auszufüllen, wie es bei uns in Deutschland der Fall ist. Niemals würden sie freiwillig unter eine flatternde Stoffhülle kriechen, um darunter die Nacht zu verbringen und um sich dann einzureden, was für tolle Naturburschen sie doch sind. Auf einen Campingplatz geht man nur, wenn man sich ein Hotel oder eine Pension nicht leisten kann. Und selbst dann mietet man sich eine feste Unterkunft. So bestehen viele Plätze dann auch mehr aus einer Ansammlung von kleinen und einfachen Häuschen. Oft werden solche Plätze auch von Tagesausflüglern besucht. Die Türken lieben nichts mehr als ein Picknick im Freien und so haben einige Campingplätze vor lauter Grillstellen kaum noch Stellplätze.  Türken, die mit dem Wohnwagen oder gar Wohnmobil verreisen, die gibt es so gut wie gar nicht.

Entsprechend klein ist dann auch das Angebot an Campingplätzen. Kappadokien bildet dabei die Ausnahme, denn allein im Umkreis von 10 km gibt es 8 Plätze. Die Preise für die Übernachtung mit einem Wohnmobil und 2 Personen liegen zwischen 5 und 15 Euro.

Noch ein paar Worte zum wilden Campen. Grundsätzlich ist dies möglich, es sei denn, es ist ausdrücklich durch ein Schild verboten. Es gibt zahlreiche Feldwege, an dessen Rand man sich stellen kann, oder sonstige staubige Freiflächen. Wohnmobilfahrer mögen bitte daran denken, die Wege nicht zu versperren, sonst könnte die Nacht kurz werden, denn morgens um 5 kommt garantiert ein Traktor vorbei. Auch sollten Sie sich darauf vorbereiten, dass Sie abends kurzen und neugierigen Besuch bekommen. Seien Sie trotz der Ruhestörung nett zu den Leuten, es könnte der Besitzer des Grundstückes darunter sein.

Kurzer Hinweis zur Gasversorgung. Das türkische Gasflaschensystem ist mit unseren europäischen Anschlüssen nicht kompatibel, Wohnmobilfahrer sollten sich daher vor Antritt der Reise vergewissern, dass ihre Gasflaschen gefüllt sind.

Michael Wadenpohl

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Unterkünfte in Kappadokien

Freitag, 13. März 2009 12:04

Traditionelles Tuffsteinhaus in Kappadokien

Traditionelles Tuffsteinhaus in Kappadokien

In Kappadokien eine Unterkunft zu bekommen, ist nicht schwierig. Seit Mitte der achtziger Jahre die ersten Touristen nach Kappadokien kamen, wurden zahlreiche Pensionen gegründet. Ihnen folgten nur wenige Jahre später die ersten Hotels. Vom Fünf-Sterne-Hotel bis hin zur schlichten Pension mit Gemeinschafts-WC ist das Angebot groß. Ebenso weit gefächert sind die Preise. Den Anfang machen die einfachen Pensionen, die dem Reisenden ein Bett im Schlafsaal  ab 5,- € pro Nacht offerieren. Auch stehen hier einige der schönsten Hotels der Türkei:  das schönste Appartement kostet dann aber 1200 US$ pro Nacht. Hotel oder Pension, diese Frage ist hier in Kappadokien nicht immer leicht zu beantworten. Besonders seitdem sich in der Türkei immer mehr die sogenannten “Boutique-Hotels” durchsetzen. Sie verbinden den Charakter einer kleinen Pension mit dem Service großer Hotels, wobei hier auf eine Klassifizierung durch Sterne verzichtet wird. Dabei liegen die Übernachtungspreise dieser Hotels manchmal nur wenig über denen von Pensionen. Da die meisten dieser Hotels in den letzten 10 Jahren entstanden sind, unterlagen sie den strengen Anforderungen des Denkmalschutzes, und neu mussten sie sich in die kappadokische Architektur eingliedern. Dabei entstanden nicht selten kleine verwunschene Anlagen wie aus „Tausend und einer Nacht”, zusammengestellt aus alten Häuserzeilen, mit Gewölberäumen oder gar richtigen Höhlenzimmern für die Gäste. Grundsätzlich muss jedoch gesagt werden, dass Pensionen preiswerter sind.

Selbstverständlich gibt es auch jene Hotels, in denen die Reisegruppen von der Küste untergebracht werden. Aber nichts ist schlimmer, als schon um 8 Uhr morgens von einer lärmenden Truppe sonnenhungriger Touristen auf ihrem Weg in den Frühstückssaal geweckt zu werden, oder den Dieselruß warmlaufender Reisebusse inhalieren zu dürfen.

Auf jeden Fall sollte man sich vor dem Einchecken sein Zimmer zeigen lassen, auch wenn die Zeiten vorbei sind, in denen die Bettwäsche gewendet wurde anstatt sie zu waschen. Fragen Sie nach Gewölberäumen oder gar nach einem Höhlenzimmer. Solche Räume vermitteln einen guten Eindruck von der alten kappadokischen Wohnform, ohne auf die Bequemlichkeiten unseres modernen Jahrhunderts verzichten zu müssen.

Eine Liste von Unterkünften finden Sie in unserem Reiseführer über Kappadokien. Sehen Sie hierzu: www.kappadokien-reisefuehrer.com

Traditionelle kappadokische Höhlenwohnungen
Traditionelle kappadokische Höhlenwohnungen

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Wohnen bei:  www.kappadokya-travel.com

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Geologische Entstehungsgeschichte

Dienstag, 10. März 2009 12:56

Pasabagi - Zipfelmützentürme entwachsen hier dem Berg

Zipfelmützentürme entwachsen hier dem Berg

Vor einigen Millionen Jahren war Kappadokien im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erden. Glühend heiße pyroklastische Wolken fegten über die Region hinweg und breite Lavamassen ergossen sich entlang der Bergrücken.

In dieser Zeit legte sich eine dichte und über 100 m dicke Ascheschicht über das Land, die bis heute als Tuffsteinschicht erhalten geblieben ist. Lange Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass die großen Vulkane Erciyes und Hassan-Dagi für die Entstehung dieser geologisch einmaligen Landschaft verantwortlich waren. Heute wird dies allerdings bezweifelt, denn flache Tuffsteinablagerungen sind ein Zeichen für stark explosive Eruptionen. So explosiv, dass die Schlote erst gar nicht die Chance bekamen, einen Kegel aufzubauen. Außerdem findet man die meisten Tuffsteinablagerungen genau zwischen den großen Vulkanen, geradeso als hätten sie sich abgesprochen, ihren Auswurf gemeinsam auf einen Fleck zu schleudern. Wer heute mittels Google-Earth über die Landschaft hinweg fliegt, kann die vielen kleinen Krater und trockenen Maare inmitten des Herzens Kappadokiens entdecken. Sie waren es, die nach neuestem wissenschaftlichen Stand Kappadokien mit Tuffiden eindeckten.

Vor noch nicht einmal 100.000 Jahren ließ die vulkanische Tätigkeit langsam nach, und die Erosion bekam mittels Wind und Wasser ihre Chance, den weichen Fels zu modellieren. Der Rote Fluss, der Kizilirmak, begann sich seinen Weg durch die Landschaft zu bahnen, und an seinen Rändern wurde der Fels immer mehr abgetragen. Immer tiefer schnitten sich dabei der Fluss und seine kleinen Nebenbäche ins Gestein, und formten so die Landschaft, wie wir sie heute kennen. Aber auch der Wind schmirgelte mit seinen Staub und Sandpartikeln immer weiter entlang der Felsen und erschuf die sanften Löcher und Rundungen im Tuff.

Das markanteste geologische Markenzeichen Kappadokiens sind die Feenkamine. Sie kalben aus dem Berg wie Eisberge aus einem Gletscher. Dabei befindet sich zwischen den einzelnen Tuffsteinschichten eine härtere vulkanische Ablagerung. So entstehen dann die für die Region typischen “Zipfelmützenberge”. Die obere und härtere Lage erodiert wesentlich langsamer als die untere und weichere, und es bildet sich ein schützender Hut über den schlanken Türmen. Irgendwann einmal wird die Auflage für den Deckstein zu klein und er fällt herunter. Dies ist dann das schnelle Ende eines solchen Feenkamines. Innerhalb geologisch gesehen kürzester Zeit wird der schlanke Turm dann von Wind und Regen restlos abgetragen.

Michael Wadenpohl

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www.kappadokya-travel.com

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Bücher und Kartenmaterial über Kappadokien

Mittwoch, 4. März 2009 11:35

Selbstverständlich möchten wir Ihnen unser eigenes Buch über Kappadokien empfehlen.
Mehr allgemeine Informationen über diese Region findet der Kappadokienreisende zurzeit in keinem anderen Buch.
 

 

Die aktuellste und im normalen Buchhandel erhältliche Informationsquelle ist eine interaktive CD-Rom über Kappadokien. Diese mit vielen Informationen über den Landstrich versehene CD (nur für den PC geeignet), beinhaltet zahlreiche 360° Panoramafotos, mehrere Videoausschnitte und gut verknüpfte, wissenschaftlich-fundierte Hintergrundberichte. Unter der ISBN-Nr.: 3-00-013413-1 kann sie für 19,90€ beim Verlag                      „Media Cultura Jürgen Süß” bestellt werden www.mediacultura.de.

 

Wer außerhalb Kappadokiens noch weitere Sehenswürdigkeiten in Zentralanatolien besuchen möchte, dem empfehlen wir den Dumont-Kunstreiseführer - Türkei und Zentralanatolien von Wolfgang Dorn. ISBN: 978-3770166169. Das Buch ergänzt hervorragend unseren Reiseführer und ist ein Muss für all jene, die sich für weitergehende Informationen zur Geschichte und Kulturlandschaft Anatoliens interessieren.

 

Zwei weitere Bücher wollen wir hier noch vorstellen, die zwar speziell mit Kappadokien nichts zu tun haben, aber die türkische Lebens- und  Denkensart auf hervorragende Weise beschreiben und erklären.

Beide Bücher sind unverzichtbar, wenn man den Menschen im Lande näher kommen und Irritationen vermeiden möchte:

1.) Zuerst das Buch aus dem Piper-Verlag: „Gebrauchsanweisung  für die Türkei von Iris Alanyali. Sie beschreibt in kleinen Geschichten und Anekdoten Begebenheiten aus dem türkischen Alltag ihrer Familie, aber sie berichtet auch vom Clash der Kulturen an den Stränden der türkischen Südküste. ISBN: 978-3492275309

2.) Das zweite Buch ist vom Reise-Know-How-Verlag: „Kulturschock Türkeivon Manfred Ferner. Er beschreibt einfühlsam die Kultur, die Denkweisen und den Alltag der Türken. ISBN: 978-3831713165

 

Um jedoch an weiterführende Literatur über Kappadokien zu gelangen, muss man ins Antiquariat gehen.  Im Internet finden sie unter der Adresse www.zvab.de antiquarische Leckerbissen:

Ein älteres und sehr informatives Buch über Kappadokien heißt: „Kunst in Kappadokien“, erschienen 1972, also in einer Zeit als es noch keine ISBN-Nummern gab, im Nagel-Verlag Genf. Das Buch ist das Resultat einer mehrjährigen und interdisziplinären Forschungsarbeit italienischer Wissenschaftler. Ihre Forschungen brachten Kappadokien letztendlich auf die Liste der Unesco Weltnatur- und Weltkulturerbe. Das Buch gilt als das ausführlichste wissenschaftliche Werk, das je über diese Region geschrieben wurde.

Außerdem antiquarisch über die Höhlenkirchen:

Wagner, Klammert: Göreme - Felsentürme und Höhlenkirchen im türkischen Hochland, ISBN 3-17-007561-6

Ludwig Budde: Göreme - Höhlenkirchen in Kappadokien von 1958

Rolf D. Schwarz: Felsenkirchen im türkischen Hochland von 1990

Hanna Wiemer-Enis: Die Wandmalerei einer kappadokischen Höhlenkirche - Die Neue Tokali in Göreme

 

Allgemeines über die Türkei sind zu empfehlen ( ggfl. auch antiquarisch):

alle Bücher von Gerhard Schweizer, der Peter Scholl-Latour für Einsteiger in den Orient:

  1. Die Türkei, Zerreißprobe zwischen Islam und Nationalismus von 2008, ISBN 978-3-608-94112-8 
  2. Islam und Abendland von 2003, ISBN 3-608-96008-2
  3. Der Unbekannte Islam von 2007, ISBN 978-3-608-94451-8
  4. Die Derwische von 1980; ISBN 3-7023-0111-9 ( Standardwerk über Islam)
  5. Die Janitscharen von 1979, ISBN 3-7023-0098-8 (Standardwerk über die Osmanen) 

Ohne guten Wanderführer kann man sich in der Erosionslandschaft Kappadokiens schon mal verlaufen.

Ohne detaillierte Wanderkarte kann man sich in der Erosionslandschaft Kappadokiens schon mal verlaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Kartenmaterial

Als Kartenmaterial bietet sich die Kappadokien-Karte vom RV-Verlag an. Sie umfasst das Gebiet von Kayseri im Osten bis Aksaray im Westen im Maßstab 1:250.000. Auch wenn diese nicht so top-aktuell ist, so ist sie dennoch eine gute Orientierungshilfe, um alle Orte und Sehenswürdigkeiten in Kappadokien problemlos aufzufinden. Der Pferdefuß: diese Karte wurde leider nicht mehr neu aufgelegt, so dass auch sie nur antiquarisch zu erhalten ist. Die alte ISBN-Nr.:3-575-33533-8.  Andere Straßenkarten über Kappadokien sind zurzeit in Deutschland nicht erhältlich. Gute Karten werden voraussichtlich ab 2012 zu bekommen sein                                      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gute Wanderkarten für Kappadokien sind zurzeit überhaupt nicht im Handel. In unserem Reiseführer (www.kappadokien-reisefuehrer.com) haben wir die wichtigsten Wanderwege grob skizziert, so dass der normale Wanderer zurecht kommen kann. Sie basieren auf eigenen Unterlagen der Strecken.

Voraussichtlich 2012 werden wir sehr detaillierte Wanderkarten von Kappadokien nachliefern können, wir arbeiten daran!

   Michael Wadenpohl, Susanne Oberheu

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www.kappadokya-travel.com 

 

 

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Die richtige Reisekleidung für Kappadokien

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:37

Schmale Pfade führen durch eine verwunschene Landschaft

Schmale Pfade führen durch eine verwunschene Landschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sollten Sie Kappadokien im Winter besuchen wollen, dann packen Sie Ihre Winterausrüstung ein. Klirrende Kälte mit bis zu minus 20° C, und das über Wochen, sind hier keine Seltenheit und türkische Zentralheizungen sind für ihre Unzuverlässigkeit bekannt.

Aber die meisten Besucher kommen in der warmen Jahreszeit. Dann sind leichte Baumwollstoffe angesagt, die möglichst nicht hauteng anliegen sollten. Eine leichte und weite Kleidung verschafft dem Körper die erforderliche Kühlung. Die Abende in Kappadokien kühlen sich erheblich ab. Mit mehreren leichten Pullovern und T-Shirts, nach dem Zwiebelschalensystem übereinander getragen, kann man sich in Kappadokien auf die sehr unterschiedlichen Temperaturen gut einstellen.  Zu vermeiden ist schwarze oder weiße Kleidung, denn Kappadokien ist eine sehr heiße und staubige Gegend. Schwarze Kleidung heizt sich unter der gleißenden Sonne zu sehr auf und weiße nimmt innerhalb von Stunden die Farbe der Landschaft an. Wanderfreunde sollten eine strapazierfähige Hose tragen, da es auf einigen Wegen Stellen gibt, an denen es nur noch auf dem Hosenboden rutschend weitergeht. 

Kopfbedeckung und feste Schuhe sind ein Muss in Kappadokien.

Kopfbedeckung und feste Schuhe sind ein Muss in Kappadokien.

Knöchelhohe Wanderschuhe, möglichst mit Noppen, sollten ebenfalls zur Ausrüstung gehören. Dies gilt für jeden, der innerhalb Kappadokiens unterwegs ist. Selbst bei der Besichtigung einzelner historischer Stätten muss mit ungepflasterten Wegen oder dem Überwinden kleiner Hindernisse gerechnet werden. Wer hat, sollte Wanderstöcke mitbringen. Und für Leute, die ein motorisiertes Zweirad mieten wollen, sind stabile Schuhe auch von Vorteil. Das Tragen von Sandalen, des deutschen liebstes Reiseutensil, sollte sich auf das innerörtliche abendliche Flanieren beschränken. Eine Kopfbedeckung ist zwingend notwendig. Erstens steht die Sonne in Kappadokien senkrechter als bei uns am Himmel und zweitens liegt die Landschaft 1000 m über dem Meeresspiegel. Daher sollte die Sonneneinstrahlung niemals unterschätzt werden. Ein Sonnenstich ist eine ganz gemeine und nicht ungefährliche Sache. Auch sollten Sie nicht vergessen, eine Tube Sonnencreme für Ihr Gesicht einzupacken.

Gästen, die im Frühling oder im Herbst anreisen, empfehlen wir, eine Garnitur warmer Sachen für die kühlen Abende mitzunehmen. Frauen sollten immer ein großes und leichtes Tuch mitführen. Spätestens bei der Besichtigung einer heiligen islamischen Stätte, und darunter fallen auch die Moscheen, ist eine Kopfbedeckung zwingend erforderlich. Männer und Frauen müssen bei einer solchen Besichtigung auch langärmlige Oberbekleidung tragen.

Zum Transport Ihrer Ausflugsutensilien eignet sich am besten ein kleiner Rucksack, ein sogenanntes Day-Pack. Ob auf Wanderungen oder auf dem Motorroller, nichts ist praktischer als ein Gepäckstück, das man sich auf den Rücken schnallen kann. Und nichts ist unpraktischer als ein Handtäschchen, das man ständig ablegen muss, mit dem man hängen bleibt und irgendwelche Sachen umreißt. Michael Wadenpohl

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www.kappadokya-travel.com

Siehe auch türkischen Wetterdienst für Kappadokien / Nevsehir:

http://www.dmi.gov.tr/de-DE/forecast-cities.aspx?m=NEVSEHIR

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Töpfern am Roten Fluss

Samstag, 21. Februar 2009 18:20

 

Ein großes Töpferdenkmal am zentralen Platz von Avanos zeigt dem Besucher, dass er in einer der kreativsten Orte Kappadokiens gelandet ist

Ein großes Töpferdenkmal am zentralen Platz von Avanos zeigt dem Besucher, dass er in einer der kreativsten Orte Kappadokiens gelandet ist

Ein Spaziergang durch den alten Töpferort Avanos:

Erdogan Gülec bei der Vorlage zu einem Wandrelief aus Ton

Erdogan Gülec bei der Vorlage zu einem Wandrelief aus Ton

Erdogan Gülec steht vor einer Holztafel und modelliert Unmengen von Ton zu einem Relief. Leise anatolische Gitarrenmusik schwebt durch den Raum und vermischt sich mit dem Duft dampfenden Tees und irdenen Tones. Er hat wieder einen neuen Auftrag erhalten. Vor ihm liegt aufgeschlagen ein Buch über antike Mosaiken in Kleinasien. Im Maßstab 1:1 hat ein Hotelier aus Istanbul diese Kopie zur Verschönerung seiner Rezeption bestellt. Erdogan war einer der ersten hier in Avanos, die mit der Herstellung großflächiger Wandreliefs nach historischem Vorbild begannen. Mittlerweile ist sein Name in der ganzen Türkei bekannt, nur Touristen verirren sich selten in sein altes Tuffsteinhaus oberhalb der Altstadt.

 

 

 

Man weiß, dass bereits die Hethiter etwa 1500 v.Chr. am Roten Fluss siedelten, und aus dessen tonhaltigen Ablagerungen hochwertige Töpferwaren herstellten. Noch heute gelten die komplizierten Schnabelkannen aus jener Zeit zu den schwierigsten Drehformen des Töpferhandwerkes.

Mehmet Ikizler bei der schwierigen Erstellung einer hethitischen Schnabelkann

Mehmet Ikizler bei der schwierigen Erstellung einer hethitischen Schnabelkanne

Seit über 3000 Jahren werden in den Höhlen und Tuffsteinhäusern entlang des Flusses diese Kenntnisse und Fähigkeiten des Töpferns von einer Generation an die nächste weitergegeben. Noch vor 20 Jahren gab es in Avanos über 300 Töpferfamilien, in denen jeder männliche Nachkomme das Handwerk lernen musste. Die industrielle Fertigung hat viele Familien arbeitslos gemacht und so findet man heute noch vielleicht hundert Töpfer, die mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt mit Gebrauchskeramik oder Souvenirs für den Tourismus verdienen. Aber auch  einige wenige beliefern Europa und Amerika mit Gartenkeramik und bauen sich so eine größere Manufaktur auf.

 

 

 

 Aus einigen Töpfern sind aber auch inzwischen international anerkannte Künstler geworden und sogar ausländische Keramiker haben sich in einigen dieser Höhlen niedergelassen: da arbeiten deutsche, englische, kanadische, niederländische, japanische und türkische Töpfer und Töpferinnen Seite an Seite. Weltweit bestehen Verbindungen zu anderen Töpfereien und Kunstkeramikern. 

Susanne Oberheu zeigt ihren Gästen wie es geht

Susanne Oberheu ist in Deutschland ausgebildete Keramikerin. Hier zeigt sie ihren Gästen, wie es geht. Von der Meisterschaft eines Avanos-Töpfers ist sie aber weit entfernt!

 

Auch als Tourist kann man hier

die Grundkenntnisse der Töpferei erlernen,

tuerkei-kappadokien-toepfer-meister-goekan-kreativ-reise-avanosbzw. können fortgeschrittene Töpfer zu

neuer Inspiration und echtem Können gelangen.

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Töpfermeister Gökan  liefert inzwischen bis nach Amerika Avanos-Keramiken … ……………und der Nachwuchs wird schon angelernt!

Susanne Oberheu, Michael Wadenpohl

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Klima und Reisezeit in Kappadokien

Sonntag, 15. Februar 2009 12:56

Die Temperaturen in Kappadokien

Die Temperaturen in Kappadokien

Das Klima kann manchmal schon wüstenähnlich genannt werden. Brüllend heiße Sommer wechseln sich ab mit klirrend kalten Wintern. Ausschlaggebend dafür ist die Höhenlage der Landschaft, aber auch das an sich recht trockene Klima. Niederschläge gibt es meist im Winter und im Frühjahr, aber auch dann nur spärlich. Anschließend folgen oft viele Monate der Trockenheit, die sich bis in den November ziehen kann. Auch in Kappadokien kennt man so etwas wie einen Altweibersommer. Die Tagestemperaturen schnellen dann im November zum letzten Mal auf bis zu 25°C in die Höhe, während es nachts dagegen schon empfindlich kalt wird. Gegen Ende zieht dann meist ein kurzer Sandsturm auf, der den ersten Regen ankündigt, und mit der auftretenden Feuchtigkeit sinken dann auch die Tagestemperaturen in den Keller. Als beste Reisezeit bieten sich der späte Frühling und der Herbst an. Im Hochsommer - also Juli und August - können die Temperaturen schon einmal die 40°C übersteigen, während es im Winter wochenlang bis zu -20°C kalt werden kann. Kappadokien in der Übergangszeit zu besuchen hat noch weitere Vorteile. Im Frühjahr wird die Landschaft von einer großartigen Blütenpracht überzogen, unterstützt von einem saftigen Grün. Beides legt sich zum Hochsommer hin sehr schnell wieder. Im Herbst - der Erntezeit - wird das Land von einer unendlichen Fülle an Früchten überflutet, und die Farben der Landschaft wechseln wie bei uns ins rötliche um.

Vielerorts lässt sich ein regelrechtes Mikroklima erkennen. Während man im Spätherbst in Avanos, am Ufer des Flusses gelegen, mit etwas Glück noch im T-Shirt in der Sonne liegen kann, sitzt man in Ortahisar, das 250 m höher liegt, den ganzen Tag in dicke Pullover vermummt auf der Terrasse. Selbst zwischen dem Südhang von Avanos und dessen Neustadt auf der anderen Flussseite zeigen sich Unterschiede von bis zu 5°C.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Kappadokien recht staubig ist. Der fast ständig leicht wehende Wind trägt den erodierten Tuffstaub stets mit sich herum. Der Staub legt sich immer wieder auf Autos und Möbel. Falls sie eine dünne Staubschicht in Ihrer Unterkunft entdecken sollten: keine Sorge - dies ist nicht mangelnde Sauberkeit, dies ist die Erosion der letzten Stunden. Einen Höhepunkt bilden die zwar seltenen und kurzen, aber heftigen Sandstürme im Spätherbst. Zuerst sieht man nur die gelbliche Einfärbung des Himmels. Dann aber legt der Wind los. Mit bis zu 80 km/h schnell scheint er die gesamte Landschaft abzutragen und auf einen nieder regnen zu lassen. Wer vorher leicht bekleidet ordentlich geschwitzt hat, der weiß wie es einem panierten Schnitzel ergehen muss. Da hilft hinterher nur eine ausgiebige Dusche. Michael Wadenpohl

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Siehe auch türkischen Wetterdienst für Kappadokien / Nevsehir:

http://www.dmi.gov.tr/de-DE/forecast-cities.aspx?m=NEVSEHIR

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Wo liegt Kappadokien

Mittwoch, 11. Februar 2009 15:39

 

Über 3000 km von Deutschland entfernt wagen nur wenige, Kappadokien mit dem Auto zu besuchen

Über 3000 km von Deutschland entfernt wagen nur wenige, Kappadokien mit dem Auto zu besuchen

Kappadokien liegt etwa 3000 km von Deutschland entfernt inmitten der anatolischen Hochebene. Dieser große östliche Teil der Türkei war in der Antike unter dem Namen „Kleinasien” bekannt. Bei den Griechen wurde er Anatolien genannt: “Land im Osten”. Jedoch liegt  Kappadokien nicht, wie oft angenommen, in der Ost-Türkei. Die iranische Grenze im Osten ist immerhin noch über tausend Kilometer entfernt. Mitten durch Anatolien fließt der größte Fluß der Türkei, der Kizilirmak, und folgt man auf der Landkarte seinem Lauf, so befindet man sich an seiner südlichsten Stelle, dort wo der Ort Avanos eingezeichnet ist, in Kappadokien. Die Landschaft liegt auf einer Höhe zwischen 960 und 1500 m über dem Meeresspiegel inmitten weiter und hügeliger Ebenen. Das Gebiet gehört zur Provinz Nevsehir, und die gleichnamige Provinzhauptstadt mit seinen 60.000 Einwohnern liegt nur 15 km entfernt im Westen. Die nächste größere Stadt ist Kayseri, und liegt 60 km im Osten, am Fuße des erloschenen und fast 4000 m hohen Vulcans Erciyes. Kayseri ist für Flugreisende, die Kappadokien besuchen wollen, auch die erste Anlaufstation. Von hier aus erreicht man mit dem Bus innerhalb einer Stunde sein Ziel.

Schon zu Zeiten der Römer gab es die Provinz Cappadocia. Allerdings war sie damals viel größer als das Gebiet, was heute unter diesem Begriff allgemein gemeint ist. Bis an die Ausläufer des Taurusgebirges im Süden hin und weit in den Osten bis Malatya zog sich dieses Gebiet. Heute bezeichnet man mit Kappadokien ein 400 km² großes Gebiet im Umkreis um das Dorf Göreme herum. Kappadokien ist nur noch eine rein touristische Bezeichnung für diese Region.

Von Mitteleuropa aus erreicht man Kappadokien am besten mit dem Flugzeug. Kayseri wird 4-mal täglich von Türkish Airlines (THY) via Istanbul aus angeflogen. Zusätzlich gibt es zahlreiche direkte Nachtflüge dorthin. Wer genug Zeit mitbringt, sollte auf jeden Fall den Besuch der alten osmanischen Hauptstadt Istanbul, das byzantinische Konstantinopel in seine Kappadokienreise mit einplanen. Es liegt halt auf dem Weg!

Michael Wadenpohl

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Wandern in Kappadokien

Montag, 9. Februar 2009 13:42

 

 

Nirgends wird der Wanderer so oft von der Natur überrascht wie in Kappadokien!

Nirgends wird der Wanderer so oft von der Natur überrascht wie in Kappadokien!

 

Kappadokien ist mit Sicherheit eine der interessantesten Wanderregionen der Welt, ohne große Ansprüche an die Belastbarkeit des Wanderers zu stellen.

Hier ist einfach für jeden etwas dabei: vom Klettern in senkrechten Wänden bis zu gemütlichen Spaziergängen auf gerader Strecke. - Aber immer mit atemberaubenden Einblicken in eine spektakuläre Vulkan-Erosionslandschaft. Die meisten Wege in Kappadokien sind traditionell unbefestigt und daher ideal für den Wanderer. Selbst durch kleine Ortschaften führt so manch romantischer Trampelpfad und ein Teehaus lädt zum Verweilen ein. Pfiffige Kappadokier bieten aber auch in den entlegenen Schluchten und Tälern, die nur über Eselspfade zu begehen sind, eisgekühlte Getränke an. In der Kühlbox herangetragen und in der schattigen Höhle kalt gehalten warten an kaum vermuteten Stellen ein paar gekühlte Coladosen auf einen verdutzten Wanderer. Kinder verbringen dafür in ihren Sommerferien manchmal ganze Tage dösend unter einem Aprikosenbaum. Der Herbst erspart diese Mühen, denn in allen Tälern hängen dann überreif die zuckersüßen Weintrauben, an denen man sich gerne satt essen darf.
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Der Tuffstein Kappadokiens ist allerdings eine Herausforderung für den Wanderer: er ist sehr bröselig, also “rutschig” und verlangt nach anständigem Schuhwerk sowie sicherem Tritt.

 

 

Hier fühlt sich der Reisende noch wie ein Entdecker, Neugierde vorausgesetzt!

Hier fühlt sich der Reisende noch wie ein Entdecker, Neugierde vorausgesetzt!

 

Die Wanderungen erstrecken sich über einen Zeitraum von 1 bis 6 Stunden, die es braucht, die jeweilige Schlucht zu durchqueren, von denen es keine Ausstiegsmöglichkeiten (außer mit dem Ballon!) gibt. Maximal 400 Höhenmeter sind dabei zu überwinden, je nach Schlucht. Es gibt also unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Für diese Auswahl hat die Erosion gesorgt. Ein Blick aus dem Heißluftballon macht das deutlich.

Eine Wanderkarte von Kappadokien gibt es leider bisher nicht. Im Reiseführer finden Sie jedoch von den Autoren erstmalig erstellte Routenbeschreibungen mit einfachem Kartenmaterial  von den schönsten Tälern und Schluchten.

Für 2012 versprechen Michael Wadenpohl und Susanne Oberheu eine umfangreiche und detaillierte Kappadokien-Wanderkarte herauszugeben.

 

in vielen Tälern und Schluchten müssen immerwieder solche Hindernisse überwunden werden
In vielen Tälern und Schluchten müssen immerwieder solche Hindernisse überwunden werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tuerkei-kappadokien-individual-kultur-wander-reise-vulkan-landschaft   www.kappadokya-travel.com

 

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Ballonfahren in Kappadokien

Freitag, 6. Februar 2009 15:48

Zu den größten Attraktionen Kappadokiens gehört eine Ballonfahrt durch die zauberhaften Täler dieses Landstrichs. Die Besonderheiten des Geländes und die meteorologischen Bedingungen lassen eine solche Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. 

balloon031 Dass hierbei die wunderschönsten Fotomotive entstehen, ist selbstverständlich.

Gestartet wird früh morgens, um die Thermik des Geländes zu nutzen. Noch im Dunkeln wird der Passagier vom Hotel abgeholt, und noch in der Kühle des Morgens erheben sich dann die gigantischen Hüllen dem Sonnenaufgang entgegen. Wohl kaum auf der Welt wird es so voll am Himmel: bis zu 40 Ballone steigen jeden Morgen hoch und wecken mit ihrem Zischen die genervten kappadokischen Hunde, die sich einfach nicht daran gewöhnen wollen.

Aber ziehen Sie warme Kleidung an, denn die Temperaturen können um diese Uhrzeit in großen Höhen sehr frostig sein. Und trinken Sie vorher nicht zuviel Tee oder Kaffee, denn hoch oben gibt es keine Bordtoilette.

Lassen Sie rechtzeitig reservieren, die Nachfrage ist sehr groß.

Wir reservieren für Siewww.kappadokya-travel.com

 Michael Wadenpohl, Susanne Oberheu

Die zerklüftete Landschaft aus einer anderen Perspektive erleben

 

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Erholung für Asthmatiker und Allergiker

Donnerstag, 5. Februar 2009 14:20

 

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

www.kappadokya-travel.com 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die trockene Luft Kappadokiens garantiert Leuten mit asthmatischen Beschwerden einen erholsamen Urlaub. Die große Höhe der anatolischen Hochebene und ihr trocken kontinentales Klima erlauben ein Durchatmen. Die Luftfeuchtigkeit klettert nur sehr selten über die 30% Marke, so dass Schimmelpilzbildung und Hausmilben keine Chancen haben. Auch Menschen mit Neurodermitis können sich von ihrer Krankheit erholen. Der Rückgang des Ausschlages und des Juckreizes ist schon nach wenigen Tagen festzustellen. Auch dies liegt an der geringen Luftfeuchtigkeit in Kappadokien. Diese einzigartige Region der Türkei lässt aufatmen.

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