Y A K A M O Z – Ein türkisches Wort gilt als das schönste Wort der Welt

Montag, 23. Januar 2012 10:53

Das berühmteste türkische Wort ist den meisten vollkommen unbekannt und nicht alle verstehen seinen Sinn!

 

Wer aber einmal in den Nachtstunden in Istanbul an einer seiner berühmtesten Ecken gesessen hat und den Blick über die atemberaubende Meerenge hat schweifen lassen, der hat es schon gefühlt und gesehen, ohne dass dem ausländischen Besucher ein Wort, ein Begriff, eine Erklärung dafür eingefallen wäre.

Die Türken haben ein Wort dafür, was andere nur in ganzen Sätzen versuchen auszudrücken: das schöne Wort: YAKAMOZ ! (gesprochen: Jakamos)

 

Es bedeutet den Widerschein des Mondes auf dem Wasser.

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Turkish Way of Life oder die Verlangsamung des Seins

Mittwoch, 4. Januar 2012 13:02

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Die Türken sind keine Stubenhocker

 

Die ganze Lebensart der Türken ist darauf ausgerichtet, Ausblick zu haben, gucken zu können, den Blick schweifen zu lassen in entspannter Erwartung, was der Tag so bringt. Hektik und Stress wird dabei um jeden Preis vermieden. Man kann auch sagen, die Türken sind die Erfinder der im Westen überall geforderten Verlangsamung des Seins. Türken beherrschen selbst bei größtem Stress und großen Sorgen einen eigenen Beruhigungsautomatismus, von dem wir im Westen sehr viel lernen könnten.  Dabei verkriechen sie sich aber nicht, sondern im Gegenteil: man geht raus, vor die Tür!

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Die Luxushäuser des 21.Jahrhunderts: Höhlen

Donnerstag, 29. Dezember 2011 11:21

Gibt es heute noch Höhlenbewohner?

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Was assoziieren wir, wenn wir an Höhlenbewohner denken: frierende Menschen mit einem groben Fell bekleidet um eine rauchende Feuerstelle kauernd und an halbrohen Mammutknochen hungrig nagend. Die Höhle ist dunkel, dreckig und feucht und durch die Öffnung im Fels zieht der kalte Wind hinein. Diese Höhle bietet Schutz vor Regen und Stürme und vor Feinden und wilden Tieren, ist aber ansonsten ziemlich unkomfortabel.

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Was für eine Legende!

Die Wohnhöhle, zumindest in Kappadokien, ist die reinste Luxusbehausung!

Die Höhlen sind warm und trocken und das sehr gesunde Raumklima wird bisher von keinem Hightech-Ökohaus erreicht.

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29.10.2011 Türkische Zeitungen berichten über Michael Wadenpohl & Susanne Oberheu

Sonntag, 27. November 2011 10:25

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Kappadokien-Liebhaber wird Tourismus-Botschafter von Kappadokien

Übersetzung aus dem Türkischen

 

 

 

 

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Avanos – ein Geheimtipp ?

Mittwoch, 9. November 2011 14:27

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In Avanos ist das Leben noch ganz türkisch

 

Bei Wikipedia ist zu lesen wie auch in manchen Reiseführern, dass die kappadokische Töpferstadt Avanos vom Tourismus leben würde, also besonders touristisch wäre. Betritt man allerdings die schöne Altstadt und das Zentrum rings um den großen Hauptplatz, so bemerkt man sofort, dass hier zwar ziemlich viel los ist, aber von Touristen keine Spur! – Nur Türken, die flanieren oder ihren Geschäften nachgehen. Wie kommt das ?

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Opferfest in der Türkei

Sonntag, 30. Oktober 2011 10:53

Opferfest in der TürkeiD a s   S c h w e i g e n   d e r    S c h a f e

Wir schreiben das Jahr 1432.

Es ist Ende Oktober und in wenigen Tagen feiern die Gläubigen in der ganzen Welt ein großes Fest. Sie gedenken dem Stammvater aller Juden, Christen und Muslime als Vorbild für echten Glauben an den einzigen und wahren Gott.

 

Im Tanach der Juden, im Alten Testament der Christen und im Koran der Muslime wird davon berichtet, wie Abraham von Gott aufgefordert wird, ihm seinen einzigen Sohn zu opfern. Er will gehorchen, aber Gott hält ihn auf und verlangt statt des Sohnes die Tötung eines Opfertieres.

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Kappadokien ist kein Erdbeben-Gebiet

Mittwoch, 26. Oktober 2011 11:18

Druck von allen Seiten – die Anatolische Platte

Die Türkei ist eines der vom Erdbeben am meisten gefährdeten Gebiete der Erde. Daran erinnert einmal mehr das schreckliche Beben von VAN dieser Tage ganz im Osten der Türkei.

Und leider sind die Erschütterungen oft von sehr großer Wucht. Das letzte ganz große Erdbeben in Izmit nahe Istanbul hatte eine Stärke von M= 7,6. Dieses Beben in VAN erreichte auch fast diesen Wert. In Izmit starben 1999 fast 17.000 Menschen. In Van, das nicht so stark bevölkert ist, starben bereits über 400 Menschen, viele sind noch vermisst.

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22.09.2011 – Schnee im September in Kappadokien

Freitag, 23. September 2011 14:15

tuerkei-anatolien-kappadokien-kultur-traditionen-land-lebenZu den Merkwürdigkeiten in Kappadokien gehört es, dass die Einheimischen zu Unzeiten vom Wintereinbruch reden.

 

Als ich noch nicht so lange in Kappadokien wohnte und eines Morgens im September vor meine Haustür trat, bei schönstem Sonnenschein und etwa +26°C im Schatten, trat meine Nachbarin zu mir und behauptete, ohne dabei eine Miene zu verziehen, dass es in der Nacht geschneit hätte und nun der Winter kommen würde. Dieser ist bekanntlich in Kappadokien und auf dem gesamten anatolischen Hochplateau ausgesprochen kalt mit Schnee, eisigen Winden und Minustemperaturen von bis zu -20°C.  Doch meine Nachbarin sah nicht so aus, als wollte sie eine unwissende Ausländerin verulken, machte eine Kopfbewegung Richtung Osten und betrat mit ehrlichem Seufzer wieder ihr Haus. „Wahrscheinlich, um den Ofen anzumachen!“, dachte ich verwirrt, während ich mich aus der viel zu heißen Sonne wieder in meinen schattigen und kühlen Innenhof begab:„Was für eine verrückte Welt. Spinnen die denn, die Kappadokier?!?“ Auf welches Abenteuer hatte ich mich eingelassen, hier sesshaft zu werden?

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Wasser, Luft, Erde

Donnerstag, 22. September 2011 9:45

SU, HAVA, YER

 

Wenn Türken sich auf der Straße treffen, dann tauschen sie zunächst die obligatorische Grußformel aus:

„Wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-gut!-Und-wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-auch-gut!“ Unterbrochen von Füllwörtern wie „“ach“, „naja“, „eigentlich“ etc., und natürlich versehen mit den entsprechenden höflichen Anredetiteln wie  „Bruder“, “Schwester“, “Tante“, “Onkel“ etc.

 

Das dauert immer eine ganze Weile, das geht nicht im Vorübergehen, dazu muss man stehen bleiben, manchmal hält man sich während dieser Prozedur an den Händen, sollte man sich lange nicht gesehen haben, dann wird natürlich auch der doppelte Wangenkuss vorausgeschickt.

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Ramadan heißt auf Türkisch Ramasan

Mittwoch, 21. September 2011 11:20

Moschee von Avanos in Kappadokien - Foto Christian Gansgerg 2012

Mit Unverständnis beobachtet das christliche Abendland die seltsame Sitte der Muslime, einmal im Jahr eine einmonatige Fastenzeit einzulegen, die aber durch Fressorgien in der Nacht aus Sicht der Europäer ad absurdum geführt wird.

 

Tatsächlich steigt der Umsatz der Lebensmittelsindustrie in der Türkei um satte 30% während des „Fastenmonats“ Ramasan. In dieser Zeit wird tagsüber gedarbt und nach Sonnenuntergang verwöhnen sich die Muslime mit den teuersten und köstlichsten Mahlzeiten und ähnlich wie bei uns zu Weihnachten werden während der Nachtstunden Unmengen von Süßigkeiten gegessen.

 

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Gewitter und Eisregen in Kappadokien im Juni

Sonntag, 26. Juni 2011 11:35

In Kappadokien ist die Klimaerwärmung angekommen

 

 

Das kontinentale Klima in Kappadokien zeichnete sich bislang durch harte, kalte Winter und heiße, trockene Sommer aus.

 

Noch 1950 erzählten Reiseberichte aus Kappadokien vom „Ewigen Eis“ des fast 4000er Vulkans Erciyes Dağı.  Und 1969 sollen die Temperaturen im Sommer +38°C nicht überschritten und im Winter bis zu -25°C geherrscht haben mit hoch Schnee.

 

Dieses scheint nun einer anderen Klimaperiode anzugehören.

 

Das „ewige“ Eis vom Erciyes ist seit einigen Jahren jeden August verschwunden und letzten Sommer hatte Kappadokien Hitzerekorde von + 45°C zu melden.

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Der Patagonientourist in Kappadokien

Freitag, 24. Juni 2011 12:45

oder wie man richtig reist…

 

Der sogenannte Patagonientourist in Kappadokien wünscht das echte und wahre Kappadokien zu sehen. Er legt allergrößten Wert darauf, dass ihn der Einheimische nicht als Einnahmequelle, sondern neugierigen Besucher und wohlwollender Freund sieht, eben so wie er sich selbst sieht. Deswegen achtet er streng darauf, dass ihm nur das wirkliche Kappadokien gezeigt wird, abseits aller von anderen Touristen frequentierten Wege und Orte. Er lässt sich auch nur sehr ungern als Tourist bezeichnen. Touristen sind in seinen Augen oberflächliche Konsumenten, die sich wenig für die Kultur eines Landes interessieren und daher willige Opfer der einheimischen Geschäftemacher sind. Ein Tourist kauft alles, was man ihm anbietet, er als Reisender dagegen nur das wirklich Echte und Besondere, wenn überhaupt. So nimmt er viele Unbequemlichkeiten in Kauf, denn fälschlicherweise wird er immer wieder wie ein normaler Tourist behandelt, wenn er Hotels, Restaurants oder Geschäfte betritt. So sucht er unentwegt nach Auswegen aus dieser Miesere, isst lieber gar nichts und geht große Umwege als den Ausschilderungen für Touristen zu folgen. 

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Ist der Orient-Teppich out?

Sonntag, 19. Juni 2011 14:32

Ein original kappadokischer Teppich aus der Region Taschpinar

Ein original kappadokischer Gebetsteppich aus der Region Taschpinar, Schafswolle

Lange Zeit galt der Orient-Teppich als Statussymbol erst der Adligen und Superreichen, dann des soliden Bürgertums. Orientalische Teppiche waren Werte, die an die Nachkommen mit Stolz weitervererbt wurden.

 Wer unter seinem Ess- oder Wohnzimmertisch einen mindestens 7 m² großen echten Perser zeigen konnte, hatte es meistens geschafft in der Welt des Geldes. Denn Orient-Teppiche waren unerschwinglich teuer für die meisten Sterblichen.

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Das berühmte Freilichtmuseum von Göreme

Sonntag, 5. Juni 2011 10:09

Großer Andrang am „Göreme Open Air Museum“

 

Von Touristenzentrum Göreme zufuß kommend weist ein Schild daraufhin, dass es zum Göreme Open-Air-Museum hier entlang ginge. Statt geradeaus dem Bürgersteig Richtung Eingang folgend, solle man nun hier abbiegen. Der Grund wird schnell deutlich: der Weg führt eng durch eine Gasse mit Souvenirläden auf beiden Seiten und endet vor 2 Kamelen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir uns bei einem der größten touristischen Attraktionen der Region befinden. Hinter den mit Tüchern und Figuren für die heimische Vitrine vollgepackten Baracken stehen dann auch die Reisebusse in Reih und Glied; bis zu 20 Stück können es zu Stoßzeiten schon mal werden.  Jeder der Kappadokien auch nur für einen Tag besucht, geht in das berühmte Göreme-Open-Air-Museum. Der Eintrittspreis ist dann auch für Kappadokien verhältnismäßig hoch mit ca. 7,-€.

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Von Juni bis August wird in Kappadokien gefeiert!

Dienstag, 31. Mai 2011 12:08

Was ein europäischer Besucher schon immer einmal erleben wollte……..

 

Es ist laut, man versteht kaum sein eigenes Wort und das des Tischnachbarn sowieso nicht. So sitzt man nun vor trockenen Keksen an Monoblock-Plastiktischen in bequemen Monoblock-Stühlen. Ein eher gelangweilter Herr verteilt Säfte im 100ml-Miniformat- Tetrapack und nur für Kinder wie es scheint; die Zahl ist begrenzt, da mag man nicht fragen. Der Sänger singt schmachtende Liebeslieder und auf der Tanzfläche werden dazu die Hüften geschwungen. So geht es eine ganze Weile. Zum fortgeschrittenen Abend erscheint schließlich ein in einer roten Robe bekleideter Mann. Die Musikgruppe hört auf zu spielen. Es wird plötzlich andächtig still. Wir sind auf einer türkischen Hochzeit. Der Mann in der feierlichen Robe ist der Standesbeamte. Das Brautpaar, er im glänzenden Anzug, sie im weißen Brautkleid mit roter Schärpe um die Hüfte, nehmen zusammen mit dem Beamten an dem extra für sie hergerichteten Tisch Platz.

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Ömer macht die Frauen glücklich

Donnerstag, 26. Mai 2011 15:31

Avanos nahe dem Töpferdenkmal

Sanft legt er die Hände in ihren Nacken. Sie solle die Augen schließen, verlangt Ömer leise von seiner Kundin. Dann streift er die Hände leicht über die Schultern herunter und wieder zum Nacken, schließlich umfasst er ihren Kopf und die Stirn und wieder gehen die Hände sichtbar vorsichtig in den Nacken. Mit kleinen Kreisbewegungen bearbeitet er nun die Schläfen. Der Raum ist verdunkelt und es riecht nach Rasierwasser.

Ömer beherrscht sein Handwerk seit über 30 Jahren: er ist Berber von Beruf. Täglich kommen viele Männer in seinen kleinen Laden am Hauptplatz in der Töpferstadt Avanos, um sich rasieren und die Haare schneiden zu lassen und, wie es das Berberhandwerk verlangt, auch eine Kopfmassage zu bekommen.

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Katharina, Margareta, Barbara und Dorothea

Sonntag, 17. April 2011 11:18

Wer kennt sie nicht, die vier Heiligen Frauen?!

 

Noch heute werden gern Mädchen nach ihnen benannt.

So manche glücklichen Eltern meinen, ihren Töchtern schöne deutsche Namen gegeben zu haben.

 

Ein deutscher Merkspruch lautet:

 

Margareta mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die drei heiligen Madl.

 

Aber die „Madl“ sind nicht deutscher Herkunft!

 

Drei der Heiligen Frauen aus dem 3.Jahrhundert waren anatolische Damen aus der heutigen Türkei und eine kam sogar aus Afrika, aus Ägypten.

 

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Von Kappadokien brach ein Held auf, um das Böse in der Welt zu bekämpfen

Montag, 11. April 2011 13:05

Der berühmteste Heilige der Christenheit war Kappadokiertuerkei-kleinasien-kappadokien-kultur-reise-hoehlen-kirchen-georg-der-drachentoter1

 

Der Heilige Georg lebte zurzeit der Christenverfolgungen Ende des 3.Jahrhunderts in Kappadokien. In dieser Zeit erlitten die jungen Christen unter dem römischen Kaiser Diokletian besonders grausame Hinrichtungen und Folterungen. Auch der Heilige Georg musste viele furchtbare Martern überstehen, bis er schließlich daran starb.

 

Berühmt jedoch wurde er nicht als Märtyrer, sondern als Drachentöter!

Der Legende nach soll er eine Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet haben.

Schon vor dem Martyrium des Heiligen Georg war die Drachenlegende fester Bestandteil der Christenerzählungen gewesen wie u.a. im Johannes-Evangelium in der Offenbarung beschrieben:

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Die prächtigsten Höhlenkirchen von Göreme

Dienstag, 5. April 2011 10:36

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Die „Dunkle-“ und die „Schnallen“-Kirche:

 

Zu den schönsten Kirchen Kappadokiens, die bisher gefunden wurden, gehören die Dunkle- und die Schnallen-Kirche im Freilicht-Museum von Göreme. Ihre Farbenpracht und ihren guten Zustand verdanken sie tatsächlich der Dunkelheit. Von Menschen unentdeckt hatten diese Kirchen in der unterirdischen Felsenlandschaft von Kappadokien einen 1000-jährigen Schlaf geschlummert, bis kappadokische Schäfer einen kleinen Zugang im Berg fanden und ihn frei räumten. Durch das fehlende Tageslicht haben die wertvollen Fresken dieser Kirche die lange Zeit gut überstanden.  

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Kappadokien in der Steinzeit

Freitag, 1. April 2011 10:45

Inzwischen weiß der Kenner, Kappadokien steht für viele Superlative: Zentrum des ersten indoeuropäischen Großreichs,die erste Formulierung einer Menschenrechts-Charta, die größten Mystiker des Islams und des Christentums, das erste christliche Glaubensbekenntnis, die erste Kanonisierung der Bibel, und natürlich die einzigartige Erosionslandschaft mit ihren Tausenden von Wohnhöhlen und Höhlenkirchen.

Die Vulkane, die unter anderem für diese Landschaft verantwortlich sind, sind schon seit Tausenden von Jahren erloschen.

 

Und nun kommt die nächste Superlative:

Menschen haben den Hasan Dağı gezeichnet, als dieser noch aktiv war!

 

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Die Ortschaften von Kappadokien

Dienstag, 29. März 2011 8:16

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Kappadokien für den Besucher – das sind 7 kleine und größere Ortschaften in und um den Nationalpark Göreme

 

Der heute touristische Begriff Kappadokien betrifft nur noch eine Region von ca. 400 km2. In seiner größten Ausdehnung zur Zeit des Römischen Reiches überzog Kappadokien einen großen Teil ganz Zentral-Anatoliens. An Kappadokien kam niemand vorbei, der vom Orient nach Europa wollte und umgekehrt.

 

Wenn der Besucher heute nach Kappadokien kommt, meint er damit 7 kleine und ganz kleine Ortschaften, in denen sich die Einwohner auf die Gäste mehr oder weniger eingerichtet haben:

 

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Keine Angst vorm Teppichkauf

Freitag, 25. März 2011 12:07

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Wie betrete ich ein Teppichgeschäft,

ohne den listigen Methoden gewiefter Teppichhändler ausgeliefert zu sein?

6 Regeln!

 

 

1. Regel:

Vergessen Sie Ihre Anonymität!

Niemand kann sich oder seine Absichten vor Teppichhändlern verstecken.

Teppichhändler sind die besten Psychologen und wissen schon über Sie Bescheid, da wissen Sie noch gar nicht, ob Sie den Laden überhaupt betreten wollen. Schon vor der Tür gehen Sie eine Beziehung zum Teppichhändler ein. Umso offener und direkter Sie auftreten, desto mehr fühlt sich ein Teppichhändler an seiner Ehre gepackt. Seien Sie Sie selbst!

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2011 – Die Pioniere der Ballonfahrt in Kappadokien gehen in den Ruhestand

Montag, 21. März 2011 11:38

 

Das Ende einer Ära

 

Die Begründer von “Kapadokya Balloons gehen in den Ruhestand.

 

Nach über 20 Jahren Ballooning verlassen die Begründer, Pioniere und besten Piloten der Ballonfahrt in Kappadokien, Kaili Kidner und Lars Eric Möre, die Region und wollen ihren Lebensabend ganz anders verbringen: nicht mehr in der Luft, sondern auf dem Wasser. An der Küste bei Antalya wartet ein Boot auf sie, auf dem sie die nächsten Jahre die Weltmeere erkunden wollen.

 

Das Ende einer Ära, in der sich Besucher der beiden sicher gehen konnten, das Beste an Ballonfahrt zu bekommen, das sie sich wünschen konnten.

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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Freitag, 18. März 2011 10:23

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1.       Verlassene Höhlendörfer

2.       Große und kleine Klosteranlagen, tief verborgen hinter Fels aus der Frühzeit des Christentums

3.       Höhlenkirchen der ersten Christen

4.       Wertvolle byzantinische Fresken

5.       Unterirdische Städte, in denen die Menschen schon vor Jahrtausenden Zuflucht suchten

6.       Jahrhundert alte kappadokische Tuffsteinhäuser

7.       Türkische Wohnkultur und Lebensart

8.       Griechische Dörfer und deren wunderschön verzierten Häuser aus Tuff

9.       Seldschukische Karawanserei aus dem 11. Jahrhundert und Kappadokien als Verkehrsknotenpunkt der antiken Handelswege

10.   Römische Ausgrabungen

11.   Hethitische Gräber

12.   Alevitische Heiligtümer

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Meltingpot Anatolien / Schnittstelle Kappadokien

Montag, 14. März 2011 19:12

Schmelztiegel der Kulturen

 

Man kann sagen, jeder wollte mal nach Anatolien und die meisten blieben.

 

Die ersten nachweislichen Einwanderer waren vor fast 4000 Jahren Indogermanen, die über den Kaukasus ins Landesinnere drängten und ein Weltreich gründeten, die Hethiter.

Wer zu der Zeit schon dort wohnte, ist unbestimmt. Aber die Ausgrabungen in Catal Hüyük unweit von Kappadokien belegen: Hier gab es die ersten weltweit menschlichen Siedlungen vor 8000 Jahren. Anatolien war schon immer bewohnt. Die Einheimischen, wer sie auch immer waren, verschmolzen dann mit den Neuankömmlingen. Als nächsten weiß man, dass ein Bauernvolk vom Balkan auf die anatolische Hochebene mit Sack und Pack kam und sich für immer niederließ, die Phrygier.

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