Beitrags-Archiv für die Kategory 'Christentum'

Kappadokien auf eigene Faust mit dem neuen Reiseführer

Donnerstag, 13. Oktober 2016 12:07

Susanne Oberheu mit ihrem neuen Reiseführer in Kappadokien unterwegs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kappadokien echt und authentisch

Freitag, 30. Januar 2009 22:19

Kappadokien ist eine weltweit einzigartige  Erosionslandschaft im Herzen der Türkei. Weite Landschaft, enge Schluchten, märchenhafte Felsformationen,  antike Höhlensiedlungen unterhalb der weiten anatolischen Steppe sowie unzählige in den Fels gehauene  Kirchen und Klöster der ersten Christen, ausgestattet mit kostbaren Fresken und auf schmalen Eselspfaden zu entdecken, erwarten den Besucher.

Erleben Sie dieses einmalige UNESCO Weltnatur- und Weltkultur-Erbe!

 

 

 

… einmal anders….

….. privat für Sie allein oder in der individuellen Kleingruppe, nicht als Rundreise, sondern direkt und pur ganze 7 Tage,  dicht an der Natur, der Kultur, der Geschichte und den Menschen! Folgen Sie mir einfach!                                                          Kappadokien lohnt sich ……für mehr Interesse, mehr Neugier, mehr Wagnis für das Unbekannte!

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Das Dekor der Häuser Kappadokiens

Mittwoch, 12. Juli 2017 18:58

Die Blume der Schöpfung und des Lebens

 

Wohl kaum ein Haus in Kappadokien, in die sie nicht in den weichen Tuffstein gemeißelt wurde, über Türen und Fenster und Gesimse, allein oder in Reihe. Und so manche Kirche schmückt sie ebenfalls: Die Blume der Schöpfung und des Lebens. Neben der Spirale, dem Sonnen- und Wirbelrad gehört dieses Symbol zu den ältesten der Menschheit und ist nahezu in der ganzen Welt zu finden. Besonders reich vertreten aber ist sie in Kappadokien. Wurden diese Symbole auch von fast allen Religionen als Ornamente adaptiert und religiös uminterpretiert, so liegen ihre Ursprünge und Bedeutungen doch viel weiter zurück im Dunkel der steinzeitlichen Geschichte. An Ausstrahlung aber haben sie bis heute nicht eingebüßt, so simpel sie zunächst dem Betrachter auch erscheinen mögen.

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Überraschung im Silbernen Kloster Nigde

Mittwoch, 26. April 2017 7:57

Gümüşler Manastırı – Silbernes Kloster

Eski Gümüş Kilise – Alte Silberkirche

 

Etwa 100 km südlich von Kappadokien nahe Niĝde an der Hauptstraße Richtung Adana befindet sich ein Klosterkomplex, der unbedingt einen Abstecher wert ist, wenn Sie in die Nähe kommen. Ein mächtiger Tufffelsen, heute umgeben von dem Dorf Gümüşler, verbirgt einen kleinen Schatz, die Alte Silberkirche. Zunächst fällt dem Besucher auf, wie dicht an dicht hier die Höhlen wie bei einem Schweizer Käse aus dem Fels geschlagen wurden, ehemals sicherlich verborgen, heute durch Erosion freigelegt. Dieses ist für Kappadokien nicht ungewöhnlich, der Standort jedoch ist es. Ein derartig freistehender Felsen in der weiten flachen Landschaft zieht geradezu alle Blicke auf sich. Versteckt haben sich die Menschen hier ursprünglich sicherlich nicht. Es scheint eben einfacher und komfortabler gewesen zu sein, diesen Felsen auszuhöhlen statt Häuser zu bauen. Dass dieser Frieden aber nicht anhielt, beweist die unterirdische Stadt mit einem schweren Verschlussstein, die darunter gefunden wurde. Besonders sehenswert ist jedoch das sogenannte Silberne Kloster mit der Silberkirche.

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Das Göreme-Open-Air-Museum

Montag, 5. Mai 2014 7:38

Susanne Oberheu Reiseleiterin und Buchautorin Kappadokien

... als Reiseleiter im Göreme Open Air Museum noch die Kirchen erklären durften....

Eine Farce und trotzdem ein Muss

Tausende von Besucher kommen in der Hochsaison, besonders im Mai täglich in das Göreme-Open-Air-Museum. Der 3-Tage-Massentourismus hat dieses Museum als Höhepunkt der Kappadokien-Rundreise fest im Programm.

6 kleine mit kostbaren Fresken ausgestattete Kapellen, nicht größer als 20 m², an geringe Luftfeuchtigkeit gewöhnt, müssen nun den feuchten Atem unzähliger Gruppen jeden Tag ertragen.

Die Museumsleitung, seit 2013 privatisiert, hat gehandelt:

Touristen dürfen bei Andrang nicht länger als 3 Minuten in der Kapelle verweilen und grundsätzlich darf innerhalb der Kapelle nicht gesprochen werden, zwischenzeitlich durften die Reiseleiter selbst die Kirchen überhaupt nicht betreten!

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Anatolien hat einen schlechten Ruf

Sonntag, 24. November 2013 13:02

Auszug aus dem Vortrag von Susanne Oberheu an der Universität Ulm im November 2013

 

Opferfest in der Türkei

 

 

 

 

 

 

 

Anatolien hat im Westen einen schlechten Ruf!

Was haben wir für Bilder im Kopf, wenn jemand von Anatolien redet?

- Ein unterentwickeltes Land, gebückte Menschen auf den Feldern, Männer auf Eseln, Frauen mit verhüllten Gesichtern und Kopftücher, ungebildet, arm und unterdrückt und einer archaischen Religion anhängend, dem Islam….

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Anatolien – Das Herz der Welt – Ein Vortrag von Susanne Oberheu an der Universität Ulm

Mittwoch, 26. Juni 2013 11:27

 

Susanne Oberheu in einer Seldschukkischen Karawansarei in Kappadokien in ZentralanatolienAnatolien – Ein Ausflug in die Vergangenheit

Anatolien lag in der Antike fast immer auf dem Weg:  Eroberer, Flüchtlinge und Suchende fanden hier ein neues Zuhause. Neue Ideen, neue Religionen, neue Sitten  - der Weg führte stets durch Anatolien.  Anatolien schien für viele tausend Jahre das Herz der Welt gewesen zu sein.

Anatolien, von den Römern das kleine Asien genannt, 1300 km lang und 650 km breit mit einer Küste von sagenhaften 7200 km ist wohl die Region der Erde mit den meisten antiken Kulturdenkmälern und den ältesten Beweisen einer menschlichen Präsenz auf der Erde und einer sich herausbildenden Zivilisation. Sie kamen von Westen, Osten, Süden und Norden. Fast hat man den Eindruck, jeder wollte einmal nach Anatolien und die meisten blieben.

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Das berühmte Freilichtmuseum von Göreme

Sonntag, 5. Juni 2011 10:09

Großer Andrang am „Göreme Open Air Museum“

 

Von Touristenzentrum Göreme zufuß kommend weist ein Schild daraufhin, dass es zum Göreme Open-Air-Museum hier entlang ginge. Statt geradeaus dem Bürgersteig Richtung Eingang folgend, solle man nun hier abbiegen. Der Grund wird schnell deutlich: der Weg führt eng durch eine Gasse mit Souvenirläden auf beiden Seiten und endet vor 2 Kamelen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir uns bei einem der größten touristischen Attraktionen der Region befinden. Hinter den mit Tüchern und Figuren für die heimische Vitrine vollgepackten Baracken stehen dann auch die Reisebusse in Reih und Glied; bis zu 20 Stück können es zu Stoßzeiten schon mal werden.  Jeder der Kappadokien auch nur für einen Tag besucht, geht in das berühmte Göreme-Open-Air-Museum. Der Eintrittspreis ist dann auch für Kappadokien verhältnismäßig hoch mit ca. 7,-€.

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Katharina, Margareta, Barbara und Dorothea

Sonntag, 17. April 2011 11:18

Wer kennt sie nicht, die vier Heiligen Frauen?!

 

Noch heute werden gern Mädchen nach ihnen benannt.

So manche glücklichen Eltern meinen, ihren Töchtern schöne deutsche Namen gegeben zu haben.

 

Ein deutscher Merkspruch lautet:

 

Margareta mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die drei heiligen Madl.

 

Aber die „Madl“ sind nicht deutscher Herkunft!

 

Drei der Heiligen Frauen aus dem 3.Jahrhundert waren anatolische Damen aus der heutigen Türkei und eine kam sogar aus Afrika, aus Ägypten.

 

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Von Kappadokien brach ein Held auf, um das Böse in der Welt zu bekämpfen

Montag, 11. April 2011 13:05

Der berühmteste Heilige der Christenheit war Kappadokiertuerkei-kleinasien-kappadokien-kultur-reise-hoehlen-kirchen-georg-der-drachentoter1

 

Der Heilige Georg lebte zurzeit der Christenverfolgungen Ende des 3.Jahrhunderts in Kappadokien. In dieser Zeit erlitten die jungen Christen unter dem römischen Kaiser Diokletian besonders grausame Hinrichtungen und Folterungen. Auch der Heilige Georg musste viele furchtbare Martern überstehen, bis er schließlich daran starb.

 

Berühmt jedoch wurde er nicht als Märtyrer, sondern als Drachentöter!

Der Legende nach soll er eine Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet haben.

Schon vor dem Martyrium des Heiligen Georg war die Drachenlegende fester Bestandteil der Christenerzählungen gewesen wie u.a. im Johannes-Evangelium in der Offenbarung beschrieben:

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Die prächtigsten Höhlenkirchen von Göreme

Dienstag, 5. April 2011 10:36

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Die „Dunkle-“ und die „Schnallen“-Kirche:

 

Zu den schönsten Kirchen Kappadokiens, die bisher gefunden wurden, gehören die Dunkle- und die Schnallen-Kirche im Freilicht-Museum von Göreme. Ihre Farbenpracht und ihren guten Zustand verdanken sie tatsächlich der Dunkelheit. Von Menschen unentdeckt hatten diese Kirchen in der unterirdischen Felsenlandschaft von Kappadokien einen 1000-jährigen Schlaf geschlummert, bis kappadokische Schäfer einen kleinen Zugang im Berg fanden und ihn frei räumten. Durch das fehlende Tageslicht haben die wertvollen Fresken dieser Kirche die lange Zeit gut überstanden.  

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Die drei kappadokischen Kirchenväter

Montag, 21. Februar 2011 19:21

Was  ist der christliche Glaube?
Hier wurde dem Glauben ein Rahmen gegeben.

Kappadokien und das Glaubensbekenntnis

 

Unwirklich liegen die Reste vulkanischer Aktivitäten in der Landschaft verstreut: Zipfelmützen, Kegel mit wackligen Deckeln darauf, vergossenes Sahne-Eis, rosa, grün oder gelb. Schon meint man Zwerge dazwischen laufen zu sehen. Eine verwunschene Welt, geschaffen aus vulkanischem Tuffstein in Jahrtausenden geformt von Wind und Wasser.

Tuff ist sehr weiches Gestein und man geht davon aus, dass bereits in der frühen Bronzezeit Menschen Höhlen in diese surreale Felsenlandschaft kratzten. Kappadokien liegt im Herzen der Türkei inmitten der kargen Hochebene Anatoliens, des antiken Kleinasiens.

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