Beitrags-Archiv für die Kategory 'Skurriles'

Kappadokien echt und authentisch

Freitag, 30. Januar 2009 22:19

Kappadokien ist eine weltweit einzigartige  Erosionslandschaft im Herzen der Türkei. Weite Landschaft, enge Schluchten, märchenhafte Felsformationen,  antike Höhlensiedlungen unterhalb der weiten anatolischen Steppe sowie unzählige in den Fels gehauene  Kirchen und Klöster der ersten Christen, ausgestattet mit kostbaren Fresken und auf schmalen Eselspfaden zu entdecken, erwarten den Besucher.

Erleben Sie dieses einmalige UNESCO Weltnatur- und Weltkultur-Erbe!

 

 

 

… einmal anders….

….. privat für Sie allein oder in der individuellen Kleingruppe, nicht als Rundreise, sondern direkt und pur ganze 7 Tage,  dicht an der Natur, der Kultur, der Geschichte und den Menschen! Folgen Sie mir einfach!                                                          Kappadokien lohnt sich ……für mehr Interesse, mehr Neugier, mehr Wagnis für das Unbekannte!

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Das Geheimnis der Unterirdischen Städte

Samstag, 2. März 2013 10:29

- Ein Erklärungsversuch

Eine der Hauptattraktionen von Kappadokien sind die sogenannten „Unterirdischen Städte“.

Eigentlich kann man bei näherer Begutachtung gar nicht von Städten sprechen, auch weiß man nichts über die Beweggründe ihrer Erbauer und vor allem gibt es bisher keinerlei  Hinweise dafür, wann diese unterirdischen Anlagen ausgebuddelt wurden.

Nur durch Zufall wurden viele entdeckt: Dorfbewohner fielen plötzlich in ein Loch oder schwere Mauern durchbrachen die dünne Erdschicht über dem Eingang einer unteririschen Anlage und legten diesen frei. So wurde manch kleiner Bauer Besitzer eines weitverzweigten unteririschen Höhlensystems, weil der Eingang auf seinem Gelände lag.

Unterirdische Stadt Kappadokien Foto Ruckdeschel 2012 Kappadokya Travel

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Die Deutsche Kanzlerin in Kappadokien 2013

Dienstag, 26. Februar 2013 10:11

Nicht gerade eine “Billig-Rundreise”

aber auch Angela Merkel besuchte gestern Kappadokien zur kalten Jahreszeit und gegen einen schönen kappadokischen Teppich konnte auch sie sich nicht wehren…

Mit einem echten kappadokischen Teppich wird die deutsche Kanzlerin in Kappadokien begrüßt

 
Deutsche Soldaten in der Türkei
Mehr zum Türkeibesuch der Kanzlerin:  

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Y A K A M O Z – Ein türkisches Wort gilt als das schönste Wort der Welt

Montag, 23. Januar 2012 10:53

Das berühmteste türkische Wort ist den meisten vollkommen unbekannt und nicht alle verstehen seinen Sinn!

 

Wer aber einmal in den Nachtstunden in Istanbul an einer seiner berühmtesten Ecken gesessen hat und den Blick über die atemberaubende Meerenge hat schweifen lassen, der hat es schon gefühlt und gesehen, ohne dass dem ausländischen Besucher ein Wort, ein Begriff, eine Erklärung dafür eingefallen wäre.

Die Türken haben ein Wort dafür, was andere nur in ganzen Sätzen versuchen auszudrücken: das schöne Wort: YAKAMOZ ! (gesprochen: Jakamos)

 

Es bedeutet den Widerschein des Mondes auf dem Wasser.

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Die Luxushäuser des 21.Jahrhunderts: Höhlen

Donnerstag, 29. Dezember 2011 11:21

Gibt es heute noch Höhlenbewohner?

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Was assoziieren wir, wenn wir an Höhlenbewohner denken: frierende Menschen mit einem groben Fell bekleidet um eine rauchende Feuerstelle kauernd und an halbrohen Mammutknochen hungrig nagend. Die Höhle ist dunkel, dreckig und feucht und durch die Öffnung im Fels zieht der kalte Wind hinein. Diese Höhle bietet Schutz vor Regen und Stürme und vor Feinden und wilden Tieren, ist aber ansonsten ziemlich unkomfortabel.

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Was für eine Legende!

Die Wohnhöhle, zumindest in Kappadokien, ist die reinste Luxusbehausung!

Die Höhlen sind warm und trocken und das sehr gesunde Raumklima wird bisher von keinem Hightech-Ökohaus erreicht.

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22.09.2011 – Schnee im September in Kappadokien

Freitag, 23. September 2011 14:15

tuerkei-anatolien-kappadokien-kultur-traditionen-land-lebenZu den Merkwürdigkeiten in Kappadokien gehört es, dass die Einheimischen zu Unzeiten vom Wintereinbruch reden.

 

Als ich noch nicht so lange in Kappadokien wohnte und eines Morgens im September vor meine Haustür trat, bei schönstem Sonnenschein und etwa +26°C im Schatten, trat meine Nachbarin zu mir und behauptete, ohne dabei eine Miene zu verziehen, dass es in der Nacht geschneit hätte und nun der Winter kommen würde. Dieser ist bekanntlich in Kappadokien und auf dem gesamten anatolischen Hochplateau ausgesprochen kalt mit Schnee, eisigen Winden und Minustemperaturen von bis zu -20°C.  Doch meine Nachbarin sah nicht so aus, als wollte sie eine unwissende Ausländerin verulken, machte eine Kopfbewegung Richtung Osten und betrat mit ehrlichem Seufzer wieder ihr Haus. „Wahrscheinlich, um den Ofen anzumachen!“, dachte ich verwirrt, während ich mich aus der viel zu heißen Sonne wieder in meinen schattigen und kühlen Innenhof begab:„Was für eine verrückte Welt. Spinnen die denn, die Kappadokier?!?“ Auf welches Abenteuer hatte ich mich eingelassen, hier sesshaft zu werden?

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Der Patagonientourist in Kappadokien

Freitag, 24. Juni 2011 12:45

oder wie man richtig reist…

 

Der sogenannte Patagonientourist in Kappadokien wünscht das echte und wahre Kappadokien zu sehen. Er legt allergrößten Wert darauf, dass ihn der Einheimische nicht als Einnahmequelle, sondern neugierigen Besucher und wohlwollender Freund sieht, eben so wie er sich selbst sieht. Deswegen achtet er streng darauf, dass ihm nur das wirkliche Kappadokien gezeigt wird, abseits aller von anderen Touristen frequentierten Wege und Orte. Er lässt sich auch nur sehr ungern als Tourist bezeichnen. Touristen sind in seinen Augen oberflächliche Konsumenten, die sich wenig für die Kultur eines Landes interessieren und daher willige Opfer der einheimischen Geschäftemacher sind. Ein Tourist kauft alles, was man ihm anbietet, er als Reisender dagegen nur das wirklich Echte und Besondere, wenn überhaupt. So nimmt er viele Unbequemlichkeiten in Kauf, denn fälschlicherweise wird er immer wieder wie ein normaler Tourist behandelt, wenn er Hotels, Restaurants oder Geschäfte betritt. So sucht er unentwegt nach Auswegen aus dieser Miesere, isst lieber gar nichts und geht große Umwege als den Ausschilderungen für Touristen zu folgen. 

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Ömer macht die Frauen glücklich

Donnerstag, 26. Mai 2011 15:31

Avanos nahe dem Töpferdenkmal

Sanft legt er die Hände in ihren Nacken. Sie solle die Augen schließen, verlangt Ömer leise von seiner Kundin. Dann streift er die Hände leicht über die Schultern herunter und wieder zum Nacken, schließlich umfasst er ihren Kopf und die Stirn und wieder gehen die Hände sichtbar vorsichtig in den Nacken. Mit kleinen Kreisbewegungen bearbeitet er nun die Schläfen. Der Raum ist verdunkelt und es riecht nach Rasierwasser.

Ömer beherrscht sein Handwerk seit über 30 Jahren: er ist Berber von Beruf. Täglich kommen viele Männer in seinen kleinen Laden am Hauptplatz in der Töpferstadt Avanos, um sich rasieren und die Haare schneiden zu lassen und, wie es das Berberhandwerk verlangt, auch eine Kopfmassage zu bekommen.

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Meltingpot Anatolien / Schnittstelle Kappadokien

Montag, 14. März 2011 19:12

Schmelztiegel der Kulturen

 

Man kann sagen, jeder wollte mal nach Anatolien und die meisten blieben.

 

Die ersten nachweislichen Einwanderer waren vor fast 4000 Jahren Indogermanen, die über den Kaukasus ins Landesinnere drängten und ein Weltreich gründeten, die Hethiter.

Wer zu der Zeit schon dort wohnte, ist unbestimmt. Aber die Ausgrabungen in Catal Hüyük unweit von Kappadokien belegen: Hier gab es die ersten weltweit menschlichen Siedlungen vor 8000 Jahren. Anatolien war schon immer bewohnt. Die Einheimischen, wer sie auch immer waren, verschmolzen dann mit den Neuankömmlingen. Als nächsten weiß man, dass ein Bauernvolk vom Balkan auf die anatolische Hochebene mit Sack und Pack kam und sich für immer niederließ, die Phrygier.

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Erste Berichte über Kappadokien erreichen Europa

Samstag, 5. März 2011 13:40

Der Forschungsreisende Paul Lucas gelangt auf seinen Reisen durch den Orient auch nach Kappadokien. Was er dort sieht und erlebt, schildert er später am Hofe Ludwigs XIV in Versailles.

Auszug aus den unwahrscheinlichen Reiseberichten des Sieur Paul Lucas im Jahr 1703 in Paris:

… Wir entkamen der Gefahr und betraten bei Sonnenaufgang das Dorf Avanos am Irmak. Früher schien dieser Fluss mehrere Brücken gehabt zu haben. Sein Lauf ist sanft und man versicherte mir, dass er sich ins Schwarze Meer ergießen würde. In den Bergen jenseits des Irmaks sieht man überall eine Menge Grotten, sie scheinen regelrechte Behausungen gewesen zu sein. Wir ruhten uns erst eine Stunde aus, dann überschritten wir vorsichtig den Fluss. Hier überraschte mich die Schönheit der Grotten, aber unglaubliches Erstaunen bemächtigte sich meiner beim Anblick der antiken Monumente, welche ich auf der anderen Seite des Wassers.. gewahrte. Und wenn ich heute noch daran denke, werde ich von diesem Eindruck überwältigt.

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Wunderheiler in Kappadokien

Samstag, 19. Februar 2011 11:58

Er heißt Halis Ateş und nennt sich der „Bio-Energie-Mann“. Er wohnt in einfachen Verhältnissen in Avanos, was einen wundert, wenn man ihn einmal in Aktion gesehen hat. Im türkischen Fernsehen ist er eine Berühmtheit und wöchentlich kommen von weither Menschen, die bei ihm auf Heilung einer Krankheit hoffen. Freundlich bittet  er die Hilfesuchenden in sein kleines altes Tuffsteinhaus etwas abseits in der Altstadt von Avanos am Roten Fluss. Am Wochenende kommt es in der kleinen Gasse vor seinem Haus schon einmal zu Warteschlangen. Die Schuhe müssen natürlich im Vorraum abgestreift werden. Man sitzt eine kleine Weile auf bequemen großen Sesseln um einen Tisch und sehr zurückhaltend, als hielte er seine Frage für Anmaßung, erkundigt sich Halis Ates  nach den Beschwerden seiner Besucher. Am Wochenende holt er sich auch Hilfe von seinen heranwachsenden Töchtern, die die gleiche Gabe besitzen wie er. Halis meint sogar, dass seine älteste Tochter größere Fähigkeiten besäße als er; bei ihm würde die Kraft schon langsam nachlassen. Er wolle seine Kinder  aber nicht überfordern; in der Woche, wenn die Mädchen zur Schule gingen, wäre Heilen für sie sowieso tabu. Außerdem bräuchte das Heilen sehr viel Kraft.  Schon sein Vater heilte fremde Menschen, ohne je eine medizinische Ausbildung erhalten zu haben. Und scheinbar ist diese Fähigkeit von ihm auch auf seine Töchter übergegangen. 

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Hat Gaudi abgeguckt?

Freitag, 11. Februar 2011 17:54

 

Antoni Gaudi war ein katalanischer Architekt und lebte von 1852 bis 1926. Die meisten seiner großartigen Bauten stehen in Barcelona, Tausende von Kilometer von Kappadokien entfernt. Seine Architektur ist organisch, verspielt, oft skurril und niemals gleichförmig. Er gilt als einer der größten Architekten der Welt, seine Baudenkmäler gehören zum Weltkulturerbe……….

 

…….all das trifft auch auf  die Landschaft und Wohnhöhlen von Kappadokien zu!

 

Aber Gaudi soll Kappadokien nie gesehen haben?!?

 

 

Von der Natur geschaffen in Kappadokien

Von der Natur geschaffen in Kappadokien

Von Gaudi geschaffen in Katalonien

Von Gaudi geschaffen in Katalonien

 

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Eine kulinarische Sensation in Kappadokien

Sonntag, 6. Februar 2011 21:32

Das Frühjahr 2009 in Kappadokien war feuchter denn je zuvor, wie viele Einheimische meinten. Kappadokien, für Sonne satt und wenig Regen bekannt, versank quasi im Tuff-Schlamm.

Und dennoch sah man immer wieder einsame Männer in nassen Windjacken und einfachen Stöckern in den Händen  über die von Feuchtigkeit dünstenden Hügel ziehen. Dabei leicht gebückt als wollten sie sich vor dem Nieselregen ducken. Aber sie duckten sich nicht, sie hielten Ausschau! Sie waren unterwegs in einer ungewöhnlichen Mission: Trüffel! 

 

Regen bringt sattes Grün, leuchtende Tuffsteinfarben und manchmal Trüffel nach Kappadokien

Regen bringt sattes Grün, leuchtende Tuffsteinfarben und manchmal Trüffel nach Kappadokien

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Geoglyphen in Kappadokien

Montag, 15. November 2010 13:44

Time and Space

Man muss schon darauf hingewiesen werden: ein Pferd in der Landschaft!

 

Man muss schon darauf hingewiesen werden:

Ein Pferd als Landschafts-”Bild”  !

Das Pferd steht für den Namen von Kappadokien, das im Altertum bei den Persern Katpatuka genannt wurde:         “Land der schönen Pferde”

 

 

 Der internationale Künstler Andrew Rogers läßt aus der Ballonperspektive Kappadokien neu erscheinen:

www.andrewrogers.org/land-art/turkey

Seit 1989 entstanden in 13 Ländern über 40 Skulpturen, wobei die meisten Geoglyphen in Kappadokien zu bewundern sind.

Geoglyphen sind Linien aus Natursteinen vor Ort zusammengetragen. Die berühmtesten sind die riesigen geheimnisvollen Linien der antiken Nazca-Kultur in Peru. In Kappadokien ziehen sie sich über eine Länge von 7 Km über die kargen Berge. Der  Geoglyphen-Park in Kappadokien gehört zu den größten und schönsten.

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