Autorenarchiv
Mrz
25
Sonntag, 25. März 2012 13:32
Mit den folgenden Artikeln, Reportagen und Texten
erzählen Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl von Kappadokien.
Wie in einer kleinen Zeitung berichten sie immerwieder etwas Neues.
Lesen und staunen Sie, was Kappadokien alles zu bieten hat.
In den Schlagwörtern und Kategorien
(siehe rechte Navigationsleiste oben)
werden ganz unterschiedliche Themen behandelt. Stöbern Sie einfach ein bisschen….
Alle Texte sind urheberrechtlich geschützt. Anderweitige Veröffentlichungen nur mit Einverständnis der Autoren!
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Autor: Susanne Oberheu
Feb
12
Samstag, 12. Februar 2011 18:01
Hintergründiges und Wissenswertes, Interessantes und Skurriles über die Vulkanlandschaft K a p p a d o k i e n
- für Kenner und Neulinge
Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl, Reisebuchautoren, Co-Autoren des MERIAN und
Inhaber von Kappadokya Travel, dem Anbieter für Individualreisen
in Kappadokien, berichten und informieren auf dieser Webseite in über 60 verschiedenen kleinen Texten, Berichten und Artikeln über Kappadokien und Zentral-Anatolien.
Bitte scrollen oder rechte Navigationsleise:

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Autor: Susanne Oberheu
Feb
07
Samstag, 7. Februar 2009 11:30

Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl stellen sich vor:

Traditionelle kappadokische Tuffsteinhäuser bieten dem müden Reisenden paradiesische Innenhöfe und orientalische Wohnkultur
Kappadokya Travel
ist ein kleines deutsches Reiseunternehmen, das sich auf Individualreisen nach Kappadokien spezialisiert hat. Inhaber sind die Reisebuchautoren und Kappadokienkenner Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl. Seit über 20 Jahren sind sie in Kappadokien zuhause, kennen die Sprache und Kultur des Landes. Ihr Interesse gilt dem „sanften” Tourismus, kultur- und naturnah! Mehr unter: www.kappadokya-travel.com
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Kappadokien entdecken)
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Autor: Susanne Oberheu
Jan
30
Freitag, 30. Januar 2009 22:19


Kappadokien ist eine weltweit einzigartige Erosionslandschaft im Herzen der Türkei. Enge Schluchten, skurrile Felsformationen, antike Höhlensiedlungen unterhalb der weiten anatolischen Steppe sowie unzählige in den Fels gehauene Kirchen und Klöster der ersten Christen, ausgestattet mit kostbaren Fresken und auf schmalen Eselspfaden zu entdecken, erwarten den Besucher.
www.kappadokya-travel.com
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Kappadokien echt und authentisch)
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Autor: Susanne Oberheu
Mrz
22
Donnerstag, 22. März 2012 18:02
Nazim Hikmet: bedeutender türkischer Schriftsteller und Dichter, gestorben 1963
Nazim Hikmet lebte zu Zeiten politischer Unruhen, staatlicher Unterdrückung und Armut der anatolischen Landbevölkerung, als die Türkei zu den ärmsten Ländern der Welt gehörte.
Leben wie ein Baum
einzeln und frei
und brüderlich
wie ein Wald
das ist
unsere Sehnsucht
Das schönste Meer:
es ist das noch unbefahrene…
Das schönste Kind:
es ist das noch nicht erwachsene.
Unsere schönsten Tage:
es sind die noch nicht gelebten.
Das allerschönste Wort was ich Dir
sagen wollte:
es ist das noch nicht ausgesprochene Wort…
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Als Nazim Hikmet starb, kamen die ersten Gastarbeiter aus Anatolien nach Deutschland)
Thema: Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Mrz
15
Donnerstag, 15. März 2012 16:19
Am Anfang war die dicke Frau von Anatolien
Der Archäologe James Mellaart fand 1961 in Catal Höyük, etwa 200 km von Kappadokien entfernt, die älteste befestigte Siedlung der Welt – eine Sensation! Eigentlich dachte man bis dahin, dass zu dieser Zeit die Menschen mehrheitlich noch Kräuter sammelnd umherziehen und von der Jagd leben würden, damals vor über 8000 Jahren! Ein Irrtum!
Catal Höyük steht heute für den ersten Beweis einer ”Kleinstadt” mit Ackerbau und Viehzucht. Die sogenannte neolithische Revolution musste bereits lange vorher stattgefunden haben. Damit waren die Menschen der Jungsteinzeit der Zivilisation einen riesigen Schritt näher gekommen!
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Als in Anatolien noch die Frauen herrschten)
Thema: Archäologie, Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Feb
03
Freitag, 3. Februar 2012 15:36
Türkischer Wetterdienst für Kappadokien / Nevsehir heute:
Hier klicken: http://www.mgm.gov.tr/de-DE/forecast-cities.aspx?m=NEVSEHIR
Thema: Klima |
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Autor: Susanne Oberheu
Jan
28
Samstag, 28. Januar 2012 15:23
Susanne Oberheu und
Michael Wadenpohl sind
Co-Autoren bei MERIAN
und für den INFO-Teil
der Sonderausgabe
über Kappadokien
verantwortlich.
Merian Kappadokien
erscheint am 23.Februar 2012..
Thema: Freizeit |
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Autor: Susanne Oberheu
Jan
23
Montag, 23. Januar 2012 10:53
Das berühmteste türkische Wort ist den meisten vollkommen unbekannt und nicht alle verstehen seinen Sinn!
Wer aber einmal in den Nachtstunden in Istanbul an einer seiner berühmtesten Ecken gesessen hat und den Blick über die atemberaubende Meerenge hat schweifen lassen, der hat es schon gefühlt und gesehen, ohne dass dem ausländischen Besucher ein Wort, ein Begriff, eine Erklärung dafür eingefallen wäre.
Die Türken haben ein Wort dafür, was andere nur in ganzen Sätzen versuchen auszudrücken: das schöne Wort: YAKAMOZ ! (gesprochen: Jakamos)
Es bedeutet den Widerschein des Mondes auf dem Wasser.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Y A K A M O Z – Ein türkisches Wort gilt als das schönste Wort der Welt)
Thema: Skurriles |
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Autor: Susanne Oberheu
Jan
04
Mittwoch, 4. Januar 2012 13:02

Die Türken sind keine Stubenhocker
Die ganze Lebensart der Türken ist darauf ausgerichtet, Ausblick zu haben, gucken zu können, den Blick schweifen zu lassen in entspannter Erwartung, was der Tag so bringt. Hektik und Stress wird dabei um jeden Preis vermieden. Man kann auch sagen, die Türken sind die Erfinder der im Westen überall geforderten Verlangsamung des Seins. Türken beherrschen selbst bei größtem Stress und großen Sorgen einen eigenen Beruhigungsautomatismus, von dem wir im Westen sehr viel lernen könnten. Dabei verkriechen sie sich aber nicht, sondern im Gegenteil: man geht raus, vor die Tür!
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Turkish Way of Life oder die Verlangsamung des Seins)
Thema: Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Dez
29
Donnerstag, 29. Dezember 2011 11:21
Gibt es heute noch Höhlenbewohner?

Was assoziieren wir, wenn wir an Höhlenbewohner denken: frierende Menschen mit einem groben Fell bekleidet um eine rauchende Feuerstelle kauernd und an halbrohen Mammutknochen hungrig nagend. Die Höhle ist dunkel, dreckig und feucht und durch die Öffnung im Fels zieht der kalte Wind hinein. Diese Höhle bietet Schutz vor Regen und Stürme und vor Feinden und wilden Tieren, ist aber ansonsten ziemlich unkomfortabel.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Die Luxushäuser des 21.Jahrhunderts: Höhlen)
Thema: Architektur, Skurriles |
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Autor: Susanne Oberheu
Nov
27
Sonntag, 27. November 2011 10:25

Kappadokien-Liebhaber wird Tourismus-Botschafter von Kappadokien
Übersetzung aus dem Türkischen
Bitte lesen Sie hier weiter...... (29.10.2011 Türkische Zeitungen berichten über Michael Wadenpohl & Susanne Oberheu)
Thema: Freizeit |
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Autor: Susanne Oberheu
Nov
09
Mittwoch, 9. November 2011 14:27

In Avanos ist das Leben noch ganz türkisch
Bei Wikipedia ist zu lesen wie auch in manchen Reiseführern, dass die kappadokische Töpferstadt Avanos vom Tourismus leben würde, also besonders touristisch wäre.
Wer das schreibt, hatte sicherlich seine eigene Sicht auf die Dinge, und diese „Dinge“ liegen weit außerhalb von Avanos.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Avanos – ein Geheimtipp ?)
Thema: Freizeit |
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Autor: Susanne Oberheu
Okt
30
Sonntag, 30. Oktober 2011 15:26
Ein kritischer Bericht
In der kalten Jahreszeit zwischen November und April werden wieder die billigen Kappadokien-Rundreisen angeboten.
Warum gerade jetzt?
Die wenigsten Touristen, die diese Rundreise buchen, wissen eigentlich wohin es geht.
Denn, Kappadokien liegt zwar im Süden, mit Wärme und sommerlichen Temperaturen aber ist in der Zeit zwischen November und April kaum zu rechnen. Die Hotels stehen dann leer und die Zimmer sind billig zu haben. Die eigentliche Reisesaison für Kappadokien ist von Mai bis Oktober!
Kappadokien liegt im Schnitt über 1000 m hoch und das bedeutet von November bis April in der Regel Temperaturen von unter +10°C oder sogar Minuswerte mit Schnee bis hin zu minus -20°C; Schneeketten sind dann für Kappadokien vorgeschrieben.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Kappadokien-Rundreise)
Thema: Freizeit |
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Autor: Susanne Oberheu
Okt
30
Sonntag, 30. Oktober 2011 10:53
Das Schweigen der Schafe
Wir schreiben das Jahr 1432.
Es ist Ende Oktober und in wenigen Tagen feiern die Gläubigen in der ganzen Welt ein großes Fest. Sie gedenken dem Stammvater aller Juden, Christen und Muslime als Vorbild für echten Glauben an den einzigen und wahren Gott.
Im Tanach der Juden, im Alten Testament der Christen und im Koran der Muslime wird davon berichtet, wie Abraham von Gott aufgefordert wird, ihm seinen einzigen Sohn zu opfern. Er will gehorchen, aber Gott hält ihn auf und verlangt statt des Sohnes die Tötung eines Opfertieres.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Opferfest in der Türkei)
Thema: Islam, Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Okt
26
Mittwoch, 26. Oktober 2011 11:18
Druck von allen Seiten – die Anatolische Platte
Die Türkei ist eines der vom Erdbeben am meisten gefährdeten Gebiete der Erde. Daran erinnert einmal mehr das schreckliche Beben von VAN dieser Tage ganz im Osten der Türkei.
Und leider sind die Erschütterungen oft von sehr großer Wucht. Das letzte ganz große Erdbeben in Izmit nahe Istanbul hatte eine Stärke von M= 7,6. Dieses Beben in VAN erreichte auch fast diesen Wert. In Izmit starben 1999 fast 17.000 Menschen. In Van, das nicht so stark bevölkert ist, starben bereits über 400 Menschen, viele sind noch vermisst.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Kappadokien ist kein Erdbeben-Gebiet)
Thema: Geologie, Vulkanismus |
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Autor: Susanne Oberheu
Sep
23
Freitag, 23. September 2011 14:15
Zu den Merkwürdigkeiten in Kappadokien gehört es, dass die Einheimischen zu Unzeiten vom Wintereinbruch reden.
Als ich noch nicht so lange in Kappadokien wohnte und eines Morgens im September vor meine Haustür trat, bei schönstem Sonnenschein und etwa +26°C im Schatten, trat meine Nachbarin zu mir und behauptete, ohne dabei eine Miene zu verziehen, dass es in der Nacht geschneit hätte und nun der Winter kommen würde. Dieser ist bekanntlich in Kappadokien und auf dem gesamten anatolischen Hochplateau ausgesprochen kalt mit Schnee, eisigen Winden und Minustemperaturen von bis zu -20°C. Doch meine Nachbarin sah nicht so aus, als wollte sie eine unwissende Ausländerin verulken, machte eine Kopfbewegung Richtung Osten und betrat mit ehrlichem Seufzer wieder ihr Haus. „Wahrscheinlich, um den Ofen anzumachen!“, dachte ich verwirrt, während ich mich aus der viel zu heißen Sonne wieder in meinen schattigen und kühlen Innenhof begab:„Was für eine verrückte Welt. Spinnen die denn, die Kappadokier?!?“ Auf welches Abenteuer hatte ich mich eingelassen, hier sesshaft zu werden?
Bitte lesen Sie hier weiter...... (22.09.2011 – Schnee im September in Kappadokien)
Thema: Klima, Skurriles |
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Autor: Susanne Oberheu
Sep
22
Donnerstag, 22. September 2011 9:45
SU, HAVA, YER
Wenn Türken sich auf der Straße treffen, dann tauschen sie zunächst die obligatorische Grußformel aus:
„Wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-gut!-Und-wie-geht-es-dir?-Danke-mir-geht-es-auch-gut!“ Unterbrochen von Füllwörtern wie „“ach“, „naja“, „eigentlich“ etc., und natürlich versehen mit den entsprechenden höflichen Anredetiteln wie „Bruder“, “Schwester“, “Tante“, “Onkel“ etc.
Das dauert immer eine ganze Weile, das geht nicht im Vorübergehen, dazu muss man stehen bleiben, manchmal hält man sich während dieser Prozedur an den Händen, sollte man sich lange nicht gesehen haben, dann wird natürlich auch der doppelte Wangenkuss vorausgeschickt.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Wasser, Luft, Erde)
Thema: Islam, Klima, Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Sep
21
Mittwoch, 21. September 2011 11:20
Mit Unverständnis beobachtet das christliche Abendland die seltsame Sitte der Muslime, einmal im Jahr eine einmonatige Fastenzeit einzulegen, die aber durch Fressorgien in der Nacht aus Sicht der Europäer ad absurdum geführt wird.
Tatsächlich steigt der Umsatz der Lebensmittelsindustrie in der Türkei um satte 30% während des „Fastenmonats“ Ramasan. In dieser Zeit wird tagsüber gedarbt und nach Sonnenuntergang verwöhnen sich die Muslime mit den teuersten und köstlichsten Mahlzeiten und ähnlich wie bei uns zu Weihnachten werden während der Nachtstunden Unmengen von Süßigkeiten gegessen.
“Was soll daran Fasten sein?”, fragt sich der an christliche Fastenriten gewöhnte Europäer.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Ramadan heißt auf Türkisch Ramasan)
Thema: Islam, Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Jun
26
Sonntag, 26. Juni 2011 11:35
In Kappadokien ist die Klimaerwärmung angekommen
Das kontinentale Klima in Kappadokien zeichnete sich bislang durch harte, kalte Winter und heiße, trockene Sommer aus.
Noch 1950 erzählten Reiseberichte aus Kappadokien vom „Ewigen Eis“ des fast 4000er Vulkans Erciyes Dağı. Und 1969 sollen die Temperaturen im Sommer +38°C nicht überschritten und im Winter bis zu -25°C geherrscht haben mit hoch Schnee.
Dieses scheint nun einer anderen Klimaperiode anzugehören.
Das „ewige“ Eis vom Erciyes ist seit einigen Jahren jeden August verschwunden und letzten Sommer hatte Kappadokien Hitzerekorde von + 45°C zu melden.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Gewitter und Eisregen in Kappadokien im Juni)
Thema: Klima |
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Autor: Susanne Oberheu
Jun
24
Freitag, 24. Juni 2011 12:45
oder wie man richtig reist…
Der sogenannte Patagonientourist in Kappadokien wünscht das echte und wahre Kappadokien zu sehen. Er legt allergrößten Wert darauf, dass ihn der Einheimische nicht als Einnahmequelle, sondern neugierigen Besucher und wohlwollender Freund sieht, eben so wie er sich selbst sieht. Deswegen achtet er streng darauf, dass ihm nur das wirkliche Kappadokien gezeigt wird, abseits aller von anderen Touristen frequentierten Wege und Orte. Er lässt sich auch nur sehr ungern als Tourist bezeichnen. Touristen sind in seinen Augen oberflächliche Konsumenten, die sich wenig für die Kultur eines Landes interessieren und daher willige Opfer der einheimischen Geschäftemacher sind. Ein Tourist kauft alles, was man ihm anbietet, er als Reisender dagegen nur das wirklich Echte und Besondere, wenn überhaupt. So nimmt er viele Unbequemlichkeiten in Kauf, denn fälschlicherweise wird er immer wieder wie ein normaler Tourist behandelt, wenn er Hotels, Restaurants oder Geschäfte betritt. So sucht er unentwegt nach Auswegen aus dieser Miesere, isst lieber gar nichts und geht große Umwege als den Ausschilderungen für Touristen zu folgen.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Der Patagonientourist in Kappadokien)
Thema: Freizeit, Skurriles |
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Autor: Susanne Oberheu
Jun
19
Sonntag, 19. Juni 2011 14:32

Ein original kappadokischer Gebetsteppich aus der Region Taschpinar, Schafswolle
Lange Zeit galt der Orient-Teppich als Statussymbol erst der Adligen und Superreichen, dann des soliden Bürgertums. Orientalische Teppiche waren Werte, die an die Nachkommen mit Stolz weitervererbt wurden.
Wer unter seinem Ess- oder Wohnzimmertisch einen mindestens 7 m² großen echten Perser zeigen konnte, hatte es meistens geschafft in der Welt des Geldes. Denn Orient-Teppiche waren unerschwinglich teuer für die meisten Sterblichen.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Ist der Orient-Teppich out?)
Thema: Freizeit, Handwerk, Kunst |
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Autor: Susanne Oberheu
Jun
05
Sonntag, 5. Juni 2011 10:09
Großer Andrang am „Göreme Open Air Museum“
Von Touristenzentrum Göreme zufuß kommend weist ein Schild daraufhin, dass es zum Göreme Open-Air-Museum hier entlang ginge. Statt geradeaus dem Bürgersteig Richtung Eingang folgend, solle man nun hier abbiegen. Der Grund wird schnell deutlich: der Weg führt eng durch eine Gasse mit Souvenirläden auf beiden Seiten und endet vor 2 Kamelen, ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir uns bei einem der größten touristischen Attraktionen der Region befinden. Hinter den mit Tüchern und Figuren für die heimische Vitrine vollgepackten Baracken stehen dann auch die Reisebusse in Reih und Glied; bis zu 20 Stück können es zu Stoßzeiten schon mal werden. Jeder der Kappadokien auch nur für einen Tag besucht, geht in das berühmte Göreme-Open-Air-Museum. Der Eintrittspreis ist dann auch für Kappadokien verhältnismäßig hoch mit ca. 7,-€.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Das berühmte Freilichtmuseum von Göreme)
Thema: Christentum, Freizeit, Kunst |
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Autor: Susanne Oberheu
Mai
31
Dienstag, 31. Mai 2011 12:08
Was ein europäischer Besucher schon immer einmal erleben wollte……..
Es ist laut, man versteht kaum sein eigenes Wort und das des Tischnachbarn sowieso nicht. So sitzt man nun vor trockenen Keksen an Monoblock-Plastiktischen in bequemen Monoblock-Stühlen. Ein eher gelangweilter Herr verteilt Säfte im 100ml-Miniformat- Tetrapack und nur für Kinder wie es scheint; die Zahl ist begrenzt, da mag man nicht fragen. Der Sänger singt schmachtende Liebeslieder und auf der Tanzfläche werden dazu die Hüften geschwungen. So geht es eine ganze Weile. Zum fortgeschrittenen Abend erscheint schließlich ein in einer roten Robe bekleideter Mann. Die Musikgruppe hört auf zu spielen. Es wird plötzlich andächtig still. Wir sind auf einer türkischen Hochzeit. Der Mann in der feierlichen Robe ist der Standesbeamte. Das Brautpaar, er im glänzenden Anzug, sie im weißen Brautkleid mit roter Schärpe um die Hüfte, nehmen zusammen mit dem Beamten an dem extra für sie hergerichteten Tisch Platz.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Von Juni bis August wird in Kappadokien gefeiert!)
Thema: Kultur |
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Autor: Susanne Oberheu
Mai
26
Donnerstag, 26. Mai 2011 15:31
Avanos nahe dem Töpferdenkmal
Sanft legt er die Hände in ihren Nacken. Sie solle die Augen schließen, verlangt Ömer leise von seiner Kundin. Dann streift er die Hände leicht über die Schultern herunter und wieder zum Nacken, schließlich umfasst er ihren Kopf und die Stirn und wieder gehen die Hände sichtbar vorsichtig in den Nacken. Mit kleinen Kreisbewegungen bearbeitet er nun die Schläfen. Der Raum ist verdunkelt und es riecht nach Rasierwasser.
Ömer beherrscht sein Handwerk seit über 30 Jahren: er ist Berber von Beruf. Täglich kommen viele Männer in seinen kleinen Laden am Hauptplatz in der Töpferstadt Avanos, um sich rasieren und die Haare schneiden zu lassen und, wie es das Berberhandwerk verlangt, auch eine Kopfmassage zu bekommen.
Bitte lesen Sie hier weiter...... (Ömer macht die Frauen glücklich)
Thema: Handwerk, Kultur, Skurriles |
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Autor: Susanne Oberheu