Beiträge vom Februar, 2009

Kappadokien entdecken

Samstag, 7. Februar 2009 11:30

kappadokien-individual-reisen-susanne-oberheu-michael-wadenpohl

Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl stellen sich vor:

 

 

Traditionelle kappadokische Tuffsteinhäuser bieten paradiesische Innenhöfe und orientalische Wohnkultur

Traditionelle kappadokische Tuffsteinhäuser bieten dem müden Reisenden paradiesische Innenhöfe und orientalische Wohnkultur

 

Kappadokya Travel

ist ein kleines deutsches Reiseunternehmen, das sich auf Individualreisen nach Kappadokien spezialisiert hat. Inhaber sind die Reisebuchautoren und Kappadokienkenner Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl. Seit über 20 Jahren sind sie in Kappadokien zuhause, kennen die Sprache und Kultur des Landes. Ihr Interesse gilt dem „sanften” Tourismus, kultur- und naturnah! Mehr unter: www.kappadokya-travel.com

 

 

 

 

 

In Kleingruppen von maximal 6-8 Personen möchten Susanne Oberheu und Michael Wadenpohl ihre Gäste in alte und neue Kulturen und in die faszinierende Vulkanlandschaft Kappadokiens einführen. Wie fundiert ihr Wissen über diese Region ist, zeigt ihr Buch über Kappadokien: Ein Reiseführer, der unter den Türkeireiseführer ein Bestseller ist . Mehr unter:                   www.kappadokien-reisefuehrer.com

Begleiten Sie die beiden durch diese fremde und beeindruckende Landschaft!

 

Höhlenhäuser zum Teil noch bewohnt

Höhlenhäuser zum Teil noch bewohnt

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Die richtige Reisekleidung für Kappadokien

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:37

Schmale Pfade führen durch eine verwunschene Landschaft

Schmale Pfade führen durch eine verwunschene Landschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sollten Sie Kappadokien im Winter besuchen wollen, dann packen Sie Ihre Winterausrüstung ein. Klirrende Kälte mit bis zu minus 20° C, und das über Wochen, sind hier keine Seltenheit und türkische Zentralheizungen sind für ihre Unzuverlässigkeit bekannt.

Aber die meisten Besucher kommen in der warmen Jahreszeit. Dann sind leichte Baumwollstoffe angesagt, die möglichst nicht hauteng anliegen sollten. Eine leichte und weite Kleidung verschafft dem Körper die erforderliche Kühlung. Die Abende in Kappadokien kühlen sich erheblich ab. Mit mehreren leichten Pullovern und T-Shirts, nach dem Zwiebelschalensystem übereinander getragen, kann man sich in Kappadokien auf die sehr unterschiedlichen Temperaturen gut einstellen.  Zu vermeiden ist schwarze oder weiße Kleidung, denn Kappadokien ist eine sehr heiße und staubige Gegend. Schwarze Kleidung heizt sich unter der gleißenden Sonne zu sehr auf und weiße nimmt innerhalb von Stunden die Farbe der Landschaft an. Wanderfreunde sollten eine strapazierfähige Hose tragen, da es auf einigen Wegen Stellen gibt, an denen es nur noch auf dem Hosenboden rutschend weitergeht. 

Kopfbedeckung und feste Schuhe sind ein Muss in Kappadokien.

Kopfbedeckung und feste Schuhe sind ein Muss in Kappadokien.

Knöchelhohe Wanderschuhe, möglichst mit Noppen, sollten ebenfalls zur Ausrüstung gehören. Dies gilt für jeden, der innerhalb Kappadokiens unterwegs ist. Selbst bei der Besichtigung einzelner historischer Stätten muss mit ungepflasterten Wegen oder dem Überwinden kleiner Hindernisse gerechnet werden. Wer hat, sollte Wanderstöcke mitbringen. Und für Leute, die ein motorisiertes Zweirad mieten wollen, sind stabile Schuhe auch von Vorteil. Das Tragen von Sandalen, des deutschen liebstes Reiseutensil, sollte sich auf das innerörtliche abendliche Flanieren beschränken. Eine Kopfbedeckung ist zwingend notwendig. Erstens steht die Sonne in Kappadokien senkrechter als bei uns am Himmel und zweitens liegt die Landschaft 1000 m über dem Meeresspiegel. Daher sollte die Sonneneinstrahlung niemals unterschätzt werden. Ein Sonnenstich ist eine ganz gemeine und nicht ungefährliche Sache. Auch sollten Sie nicht vergessen, eine Tube Sonnencreme für Ihr Gesicht einzupacken.

Gästen, die im Frühling oder im Herbst anreisen, empfehlen wir, eine Garnitur warmer Sachen für die kühlen Abende mitzunehmen. Frauen sollten immer ein großes und leichtes Tuch mitführen. Spätestens bei der Besichtigung einer heiligen islamischen Stätte, und darunter fallen auch die Moscheen, ist eine Kopfbedeckung zwingend erforderlich. Männer und Frauen müssen bei einer solchen Besichtigung auch langärmlige Oberbekleidung tragen.

Zum Transport Ihrer Ausflugsutensilien eignet sich am besten ein kleiner Rucksack, ein sogenanntes Day-Pack. Ob auf Wanderungen oder auf dem Motorroller, nichts ist praktischer als ein Gepäckstück, das man sich auf den Rücken schnallen kann. Und nichts ist unpraktischer als ein Handtäschchen, das man ständig ablegen muss, mit dem man hängen bleibt und irgendwelche Sachen umreißt. Michael Wadenpohl

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www.kappadokya-travel.com

Siehe auch türkischen Wetterdienst für Kappadokien / Nevsehir:

http://www.dmi.gov.tr/de-DE/forecast-cities.aspx?m=NEVSEHIR

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Töpfern am Roten Fluss

Samstag, 21. Februar 2009 18:20

 

Ein großes Töpferdenkmal am zentralen Platz von Avanos zeigt dem Besucher, dass er in einer der kreativsten Orte Kappadokiens gelandet ist

Ein großes Töpferdenkmal am zentralen Platz von Avanos zeigt dem Besucher, dass er in einer der kreativsten Orte Kappadokiens gelandet ist

Ein Spaziergang durch den alten Töpferort Avanos:

Erdogan Gülec bei der Vorlage zu einem Wandrelief aus Ton

Erdogan Gülec bei der Vorlage zu einem Wandrelief aus Ton

Erdogan Gülec steht vor einer Holztafel und modelliert Unmengen von Ton zu einem Relief. Leise anatolische Gitarrenmusik schwebt durch den Raum und vermischt sich mit dem Duft dampfenden Tees und irdenen Tones. Er hat wieder einen neuen Auftrag erhalten. Vor ihm liegt aufgeschlagen ein Buch über antike Mosaiken in Kleinasien. Im Maßstab 1:1 hat ein Hotelier aus Istanbul diese Kopie zur Verschönerung seiner Rezeption bestellt. Erdogan war einer der ersten hier in Avanos, die mit der Herstellung großflächiger Wandreliefs nach historischem Vorbild begannen. Mittlerweile ist sein Name in der ganzen Türkei bekannt, nur Touristen verirren sich selten in sein altes Tuffsteinhaus oberhalb der Altstadt.

 

 

 

Man weiß, dass bereits die Hethiter etwa 1500 v.Chr. am Roten Fluss siedelten, und aus dessen tonhaltigen Ablagerungen hochwertige Töpferwaren herstellten. Noch heute gelten die komplizierten Schnabelkannen aus jener Zeit zu den schwierigsten Drehformen des Töpferhandwerkes.

Mehmet Ikizler bei der schwierigen Erstellung einer hethitischen Schnabelkann

Mehmet Ikizler bei der schwierigen Erstellung einer hethitischen Schnabelkanne

Seit über 3000 Jahren werden in den Höhlen und Tuffsteinhäusern entlang des Flusses diese Kenntnisse und Fähigkeiten des Töpferns von einer Generation an die nächste weitergegeben. Noch vor 20 Jahren gab es in Avanos über 300 Töpferfamilien, in denen jeder männliche Nachkomme das Handwerk lernen musste. Die industrielle Fertigung hat viele Familien arbeitslos gemacht und so findet man heute noch vielleicht hundert Töpfer, die mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt mit Gebrauchskeramik oder Souvenirs für den Tourismus verdienen. Aber auch  einige wenige beliefern Europa und Amerika mit Gartenkeramik und bauen sich so eine größere Manufaktur auf.

 

 

 

 Aus einigen Töpfern sind aber auch inzwischen international anerkannte Künstler geworden und sogar ausländische Keramiker haben sich in einigen dieser Höhlen niedergelassen: da arbeiten deutsche, englische, kanadische, niederländische, japanische und türkische Töpfer und Töpferinnen Seite an Seite. Weltweit bestehen Verbindungen zu anderen Töpfereien und Kunstkeramikern. 

Susanne Oberheu zeigt ihren Gästen wie es geht

Susanne Oberheu ist in Deutschland ausgebildete Keramikerin. Hier zeigt sie ihren Gästen, wie es geht. Von der Meisterschaft eines Avanos-Töpfers ist sie aber weit entfernt!

 

Auch als Tourist kann man hier

die Grundkenntnisse der Töpferei erlernen,

tuerkei-kappadokien-toepfer-meister-goekan-kreativ-reise-avanosbzw. können fortgeschrittene Töpfer zu

neuer Inspiration und echtem Können gelangen.

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Töpfermeister Gökan  liefert inzwischen bis nach Amerika Avanos-Keramiken … ……………und der Nachwuchs wird schon angelernt!

Susanne Oberheu, Michael Wadenpohl

www.kappadokya-travel.com 

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Klima und Reisezeit in Kappadokien

Sonntag, 15. Februar 2009 12:56

Die Temperaturen in Kappadokien

Die Temperaturen in Kappadokien

Das Klima kann manchmal schon wüstenähnlich genannt werden. Brüllend heiße Sommer wechseln sich ab mit klirrend kalten Wintern. Ausschlaggebend dafür ist die Höhenlage der Landschaft, aber auch das an sich recht trockene Klima. Niederschläge gibt es meist im Winter und im Frühjahr, aber auch dann nur spärlich. Anschließend folgen oft viele Monate der Trockenheit, die sich bis in den November ziehen kann. Auch in Kappadokien kennt man so etwas wie einen Altweibersommer. Die Tagestemperaturen schnellen dann im November zum letzten Mal auf bis zu 25°C in die Höhe, während es nachts dagegen schon empfindlich kalt wird. Gegen Ende zieht dann meist ein kurzer Sandsturm auf, der den ersten Regen ankündigt, und mit der auftretenden Feuchtigkeit sinken dann auch die Tagestemperaturen in den Keller. Als beste Reisezeit bieten sich der späte Frühling und der Herbst an. Im Hochsommer - also Juli und August - können die Temperaturen schon einmal die 40°C übersteigen, während es im Winter wochenlang bis zu -20°C kalt werden kann. Kappadokien in der Übergangszeit zu besuchen hat noch weitere Vorteile. Im Frühjahr wird die Landschaft von einer großartigen Blütenpracht überzogen, unterstützt von einem saftigen Grün. Beides legt sich zum Hochsommer hin sehr schnell wieder. Im Herbst - der Erntezeit - wird das Land von einer unendlichen Fülle an Früchten überflutet, und die Farben der Landschaft wechseln wie bei uns ins rötliche um.

Vielerorts lässt sich ein regelrechtes Mikroklima erkennen. Während man im Spätherbst in Avanos, am Ufer des Flusses gelegen, mit etwas Glück noch im T-Shirt in der Sonne liegen kann, sitzt man in Ortahisar, das 250 m höher liegt, den ganzen Tag in dicke Pullover vermummt auf der Terrasse. Selbst zwischen dem Südhang von Avanos und dessen Neustadt auf der anderen Flussseite zeigen sich Unterschiede von bis zu 5°C.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Kappadokien recht staubig ist. Der fast ständig leicht wehende Wind trägt den erodierten Tuffstaub stets mit sich herum. Der Staub legt sich immer wieder auf Autos und Möbel. Falls sie eine dünne Staubschicht in Ihrer Unterkunft entdecken sollten: keine Sorge - dies ist nicht mangelnde Sauberkeit, dies ist die Erosion der letzten Stunden. Einen Höhepunkt bilden die zwar seltenen und kurzen, aber heftigen Sandstürme im Spätherbst. Zuerst sieht man nur die gelbliche Einfärbung des Himmels. Dann aber legt der Wind los. Mit bis zu 80 km/h schnell scheint er die gesamte Landschaft abzutragen und auf einen nieder regnen zu lassen. Wer vorher leicht bekleidet ordentlich geschwitzt hat, der weiß wie es einem panierten Schnitzel ergehen muss. Da hilft hinterher nur eine ausgiebige Dusche. Michael Wadenpohl

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Siehe auch türkischen Wetterdienst für Kappadokien / Nevsehir:

http://www.dmi.gov.tr/de-DE/forecast-cities.aspx?m=NEVSEHIR

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Wo liegt Kappadokien

Mittwoch, 11. Februar 2009 15:39

 

Über 3000 km von Deutschland entfernt wagen nur wenige, Kappadokien mit dem Auto zu besuchen

Über 3000 km von Deutschland entfernt wagen nur wenige, Kappadokien mit dem Auto zu besuchen

Kappadokien liegt etwa 3000 km von Deutschland entfernt inmitten der anatolischen Hochebene. Dieser große östliche Teil der Türkei war in der Antike unter dem Namen „Kleinasien” bekannt. Bei den Griechen wurde er Anatolien genannt: “Land im Osten”. Jedoch liegt  Kappadokien nicht, wie oft angenommen, in der Ost-Türkei. Die iranische Grenze im Osten ist immerhin noch über tausend Kilometer entfernt. Mitten durch Anatolien fließt der größte Fluß der Türkei, der Kizilirmak, und folgt man auf der Landkarte seinem Lauf, so befindet man sich an seiner südlichsten Stelle, dort wo der Ort Avanos eingezeichnet ist, in Kappadokien. Die Landschaft liegt auf einer Höhe zwischen 960 und 1500 m über dem Meeresspiegel inmitten weiter und hügeliger Ebenen. Das Gebiet gehört zur Provinz Nevsehir, und die gleichnamige Provinzhauptstadt mit seinen 60.000 Einwohnern liegt nur 15 km entfernt im Westen. Die nächste größere Stadt ist Kayseri, und liegt 60 km im Osten, am Fuße des erloschenen und fast 4000 m hohen Vulcans Erciyes. Kayseri ist für Flugreisende, die Kappadokien besuchen wollen, auch die erste Anlaufstation. Von hier aus erreicht man mit dem Bus innerhalb einer Stunde sein Ziel.

Schon zu Zeiten der Römer gab es die Provinz Cappadocia. Allerdings war sie damals viel größer als das Gebiet, was heute unter diesem Begriff allgemein gemeint ist. Bis an die Ausläufer des Taurusgebirges im Süden hin und weit in den Osten bis Malatya zog sich dieses Gebiet. Heute bezeichnet man mit Kappadokien ein 400 km² großes Gebiet im Umkreis um das Dorf Göreme herum. Kappadokien ist nur noch eine rein touristische Bezeichnung für diese Region.

Von Mitteleuropa aus erreicht man Kappadokien am besten mit dem Flugzeug. Kayseri wird 4-mal täglich von Türkish Airlines (THY) via Istanbul aus angeflogen. Zusätzlich gibt es zahlreiche direkte Nachtflüge dorthin. Wer genug Zeit mitbringt, sollte auf jeden Fall den Besuch der alten osmanischen Hauptstadt Istanbul, das byzantinische Konstantinopel in seine Kappadokienreise mit einplanen. Es liegt halt auf dem Weg!

Michael Wadenpohl

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www.kappadokya-travel.com

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Wandern in Kappadokien

Montag, 9. Februar 2009 13:42

 

 

Nirgends wird der Wanderer so oft von der Natur überrascht wie in Kappadokien!

Nirgends wird der Wanderer so oft von der Natur überrascht wie in Kappadokien!

 

Kappadokien ist mit Sicherheit eine der interessantesten Wanderregionen der Welt, ohne große Ansprüche an die Belastbarkeit des Wanderers zu stellen.

Hier ist einfach für jeden etwas dabei: vom Klettern in senkrechten Wänden bis zu gemütlichen Spaziergängen auf gerader Strecke. - Aber immer mit atemberaubenden Einblicken in eine spektakuläre Vulkan-Erosionslandschaft. Die meisten Wege in Kappadokien sind traditionell unbefestigt und daher ideal für den Wanderer. Selbst durch kleine Ortschaften führt so manch romantischer Trampelpfad und ein Teehaus lädt zum Verweilen ein. Pfiffige Kappadokier bieten aber auch in den entlegenen Schluchten und Tälern, die nur über Eselspfade zu begehen sind, eisgekühlte Getränke an. In der Kühlbox herangetragen und in der schattigen Höhle kalt gehalten warten an kaum vermuteten Stellen ein paar gekühlte Coladosen auf einen verdutzten Wanderer. Kinder verbringen dafür in ihren Sommerferien manchmal ganze Tage dösend unter einem Aprikosenbaum. Der Herbst erspart diese Mühen, denn in allen Tälern hängen dann überreif die zuckersüßen Weintrauben, an denen man sich gerne satt essen darf.
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Der Tuffstein Kappadokiens ist allerdings eine Herausforderung für den Wanderer: er ist sehr bröselig, also “rutschig” und verlangt nach anständigem Schuhwerk sowie sicherem Tritt.

 

 

Hier fühlt sich der Reisende noch wie ein Entdecker, Neugierde vorausgesetzt!

Hier fühlt sich der Reisende noch wie ein Entdecker, Neugierde vorausgesetzt!

 

Die Wanderungen erstrecken sich über einen Zeitraum von 1 bis 6 Stunden, die es braucht, die jeweilige Schlucht zu durchqueren, von denen es keine Ausstiegsmöglichkeiten (außer mit dem Ballon!) gibt. Maximal 400 Höhenmeter sind dabei zu überwinden, je nach Schlucht. Es gibt also unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Für diese Auswahl hat die Erosion gesorgt. Ein Blick aus dem Heißluftballon macht das deutlich.

Eine Wanderkarte von Kappadokien gibt es leider bisher nicht. Im Reiseführer finden Sie jedoch von den Autoren erstmalig erstellte Routenbeschreibungen mit einfachem Kartenmaterial  von den schönsten Tälern und Schluchten.

Für 2012 versprechen Michael Wadenpohl und Susanne Oberheu eine umfangreiche und detaillierte Kappadokien-Wanderkarte herauszugeben.

 

in vielen Tälern und Schluchten müssen immerwieder solche Hindernisse überwunden werden
In vielen Tälern und Schluchten müssen immerwieder solche Hindernisse überwunden werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tuerkei-kappadokien-individual-kultur-wander-reise-vulkan-landschaft   www.kappadokya-travel.com

 

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Ballonfahren in Kappadokien

Freitag, 6. Februar 2009 15:48

Zu den größten Attraktionen Kappadokiens gehört eine Ballonfahrt durch die zauberhaften Täler dieses Landstrichs. Die Besonderheiten des Geländes und die meteorologischen Bedingungen lassen eine solche Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. 

balloon031 Dass hierbei die wunderschönsten Fotomotive entstehen, ist selbstverständlich.

Gestartet wird früh morgens, um die Thermik des Geländes zu nutzen. Noch im Dunkeln wird der Passagier vom Hotel abgeholt, und noch in der Kühle des Morgens erheben sich dann die gigantischen Hüllen dem Sonnenaufgang entgegen. Wohl kaum auf der Welt wird es so voll am Himmel: bis zu 40 Ballone steigen jeden Morgen hoch und wecken mit ihrem Zischen die genervten kappadokischen Hunde, die sich einfach nicht daran gewöhnen wollen.

Aber ziehen Sie warme Kleidung an, denn die Temperaturen können um diese Uhrzeit in großen Höhen sehr frostig sein. Und trinken Sie vorher nicht zuviel Tee oder Kaffee, denn hoch oben gibt es keine Bordtoilette.

Lassen Sie rechtzeitig reservieren, die Nachfrage ist sehr groß.

Wir reservieren für Siewww.kappadokya-travel.com

 Michael Wadenpohl, Susanne Oberheu

Die zerklüftete Landschaft aus einer anderen Perspektive erleben

 

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Erholung für Asthmatiker und Allergiker

Donnerstag, 5. Februar 2009 14:20

 

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

Susanne hat in Kappadokien gut Lachen und kann als Allergikerin aufatmen. Beifuß muss hier als Gewürz importiert werden.

www.kappadokya-travel.com 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die trockene Luft Kappadokiens garantiert Leuten mit asthmatischen Beschwerden einen erholsamen Urlaub. Die große Höhe der anatolischen Hochebene und ihr trocken kontinentales Klima erlauben ein Durchatmen. Die Luftfeuchtigkeit klettert nur sehr selten über die 30% Marke, so dass Schimmelpilzbildung und Hausmilben keine Chancen haben. Auch Menschen mit Neurodermitis können sich von ihrer Krankheit erholen. Der Rückgang des Ausschlages und des Juckreizes ist schon nach wenigen Tagen festzustellen. Auch dies liegt an der geringen Luftfeuchtigkeit in Kappadokien. Diese einzigartige Region der Türkei lässt aufatmen.

tuerkei-kappadokien-reise-natur-kultur-erholung-wellness

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